28.04.2017 16:55 Uhr

Erste Bewertung zum Einsatz des SOD Gesundheitspasses

Während der Nationalen Spiele 2016 in Hannover fand eine Befragung zum SOD Gesundheitspass statt. Ziel der Untersuchung war es, die Anwendbarkeit des Gesundheitspasses aus Sicht der SO Athletinnen und Athleten zu bewerten. Im Auftrag von SOD führten Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg die Evaluation durch. Neben einer Fragebogenerhebung wurden auch Interviews mit Besitzern des Gesundheitspasses durchgeführt. Es wurden fast 500 Fragebogen und Interviews auswertet.

Die Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigen, dass der Gesundheitspass sehr gut angenommen wurde. Besonders positiv wurde das Layout bewertet. Die Auswertung zeigt, dass die Tipps und Informationen für einen gesundheitsfördernden Lebensstil im Gesundheitspass zweifellos eine gute Hilfe für die Athleten und Athletinnen.
Der Gesundheitspass soll weiterhin genutzt werden. Alle, die bei den Nationalen Spielen in Hannover 2016 und Willingen 2017 bereits einen Gesundheitspass erhalten haben, werden gebeten, ihn zu ihren Landesspielen mitzubringen. Während dieser regionalen Wettbewerbe können dann bei Teilnahme am Gesundheitsprogramm weitere Eintragungen vorgenommen werden.
Über die Bundesgeschäftsstelle werden die Landesverbände für die anstehenden Landesspiele mit Gesundheitspässe ausgestattet.

Der SOD Gesundheitspass
Anlässlich der Special Olympics Hannover 2016 wurde für SOD Athletinnen und Athleten ein Gesundheitspass mit individuellen Handlungsempfehlungen in Leichter Sprache eingeführt.  
Ziel des Gesundheitspasses ist es, persönliche Bedarfe festzuhalten, um damit Selbstwirksamkeit und Ressourcen der Teilnehmenden bei Healthy Athletes® nachhaltig zu verbessern.
Der Pass wurde in Anlehnung an die Inhalte der Untersuchungen der sechs Healthy Athletes® Disziplinen und an die Materialien in Leichter Sprache gestaltet.
Für die verschiedenen Gesundheitsbereiche werden alle Informationen sowie spezielle Hinweise eingetragen, die für den jeweiligen Teilnehmenden wichtig sind und im Alltag umgesetzt werden sollen. Wird ein erweiterter Beratungsbedarf, z.B. zum Thema Ernährung oder Zahn-und Mundgesundheit festgestellt, so haben die fachspezifischen Helfer die Möglichkeit, dies im Gesundheitspass zu vermerken. Am Heimatort kann der Pass (weiter)behandelnden Ärzten, Zahnärzten sowie medizinischem Fachpersonal vorgelegt werden.

Der Pass soll zukünftig die Athletinnen und Athleten zu allen Angeboten des Gesundheitsprogramms bei nationalen und regionalen Special Olympics Veranstaltungen begleiten. Als persönliches Dokument ist der Gesundheitspass sicher aufzubewahren, vergleichbar mit einem Impfpass.


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