24.03.2017 23:21 Uhr

Tag 10: Letzte Finals und Ausklang der Weltwinterspiele

Am letzten Tag der Special Olympics Weltwinterspiele konnten die deutschen Athleten erneut viele Finalläufe für sich entscheiden, bevor am Abend die Abschlussfeier im Stadion Graz anstand.

Wie schon bei der Eröffnungsfeier sang Helene Fischer auch bei der Abschlussfeier ihr Lied "Fighter", das sie für die Weltspiele geschrieben hat. (Foto: SOD/Luca Siermann)

Wie schon bei der Eröffnungsfeier sang Helene Fischer auch bei der Abschlussfeier ihr Lied "Fighter", das sie für die Weltspiele geschrieben hat. (Foto: SOD/Luca Siermann)

So gewannen die Schneeschuhläufer über die 400 m gleich drei Mediallen. Für Markus Protte wurde es Gold. Anton Grotz und Ronald Glaub nehmen noch eine Silbermedaille mit nach Hause. Für Werner Wiedemann und Daniel Weinert war es nach dem Rennen der 5. Platz. Jan Brückner und Rebecca Weiß erhielten die Platzierungsschleife für Platz sechs.

Im Eisschnelllauf verpasst Jan Simo Görgen knapp das Siegerpodest und belegte im Rennen über 333 m den 4. Platz.

Die 2,5 km-Distanz war der letzte Wettbewerb für die Ski Langläufer. Marco Guder konnte dabei die ersehnte Goldmedaille gewinnen. Sandra Schneider holte Silber und Sebastian Reinecke wurde Vierter.

Am Abend ging es dann für die Athleten des Team Germany nach Graz zur Abschlussfeier.

Mitreißende Worte von Arnold Schwarzenegger und ein gigantisches Feuerwerk am Grazer Himmel bildeten Freitagabend den Ausklang der offiziellen Schlussfeier der Special Olympics World Winter Games 2017.

Der große Showdown im Liebenauer Stadion wurde - wie schon das Opening im Schladminger Planai Stadion - getragen von viel positiver Energie. Die etwa eineinhalbstündige Show bot einen gekonnten Mix aus traditionell steirischen Elementen und schwungvollen Tanz- sowie Akrobatik-Darbietungen mit internationalem Touch, beispielsweise von Artisten des Cirque du Soleil oder Tanzweltmeister Louis van Amstel.

Musikalisch gab es durchwegs bekannte Gesichter von der Eröffnungsfeier zu sehen: Rose May Alaba performte einmal mehr den Coca-Cola Unified Song „Can you feel it“ und als Helene Fischer die Bühne betrat und zum zweiten Mal bei den World Winter Games die offizielle Hymne „Fighter“ intonierte, hatte die Stimmung ihren ersten emotionalen Höhepunkt erreicht.

Special Olympics Österreich Präsident Jürgen Winter überreichte im Anschluss daran die Special-Olympics-Flagge an die Gastgeberstadt der nächsten (Sommer-)Spiele: Abu Dhabi. Die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate lieferte dann auch gleich einen imposanten Vorgeschmack auf das, worauf man sich im Jahr 2019 freuen darf.

Vor allem aber begeisterte Volks Rock’n`Roller Andreas Gabalier, dem vor seinem unplugged-Auftritt - er sang den Titel „Steirerland“ - ein leuchtendes Herz als Symbol der Spiele übergeben wurde.

Die Flamme der Hoffnung stand im Mittelpunkt der Ansprache von Siegfried Nagl, Bürgermeister der Stadt Graz. Die Quintessenz: „The flame might be gone, but the fire is still burning“ sollte daran erinnern, dass der Impuls der Weltwinterspiele nicht nach deren Ende wieder erlöschen darf.

Die 13-jährige Grace VanderWaal, die im Jahr 2016 die US-Castingshow „America’s Got Talent“ gewann, begeisterte im finalen Showdown mit ihren beiden selbst geschriebenen Songs „I don’t know my name“ und „Light the sky“, ehe sie dem Ehrenpräsidenten von Special Olympics Österreich, Arnold Schwarzenegger, die Bühne überließ.

Der Hollywoodstar und ehemalige Governor Kaliforniens sagte zu den Athleten: „Ihr seid die allergrößten Athleten der Welt. Ich bin nie glücklicher, als wenn ich mit euch Zeit verbringen und von euch lernen kann.“

„Heartbeat for the world“, unter diesem Motto fanden von 14. bis 25. März 2017 die 11. Special Olympics World Winter Games, die Weltwinterspiele für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, statt. Über 2600 Athleten aus 105 Nationen, dazu 1.100 Trainer, 5000 Familienmitglieder, 3000 Volunteers und 600 Medienvertreter tummelten sich an den Austragungsstätten in Graz, Schladming und Ramsau am Dachstein. An acht Wettbewerbstagen gab es rund 1.000 Medaillenentscheidungen.

SOD/SOI

Die Delegationsleitung mit Sven Albrecht (2. vl.), Steffa Michailowa (Mitte), Wiebke Linnemann (2. vr.) und Jana Schmidt (rechts) mit den Headcoaches der Sportarten Petra Sommermeier, Eisschnelllauf, Reinhard Morys, Ski Langlauf, Franz Stenzel, Stocksport, Martina Steinhäußer, Schneeschuhlauf, Raphael Stäbler, Snowboard, Christian Schirrmacher, Floorball, und Astrid Hentrich, Eiskunstlauf. (Foto: SOD/Luca Siermann)

Die Delegationsleitung mit Sven Albrecht (2. vl.), Steffa Michailowa (Mitte), Wiebke Linnemann (2. vr.) und Jana Schmidt (rechts) mit den Headcoaches der Sportarten Petra Sommermeier, Eisschnelllauf, Reinhard Morys, Ski Langlauf, Franz Stenzel, Stocksport, Martina Steinhäußer, Schneeschuhlauf, Raphael Stäbler, Snowboard, Christian Schirrmacher, Floorball, und Astrid Hentrich, Eiskunstlauf. (Foto: SOD/Luca Siermann)

Die Stocksportler und Eisschnell- und Eiskunstläufer bei der Abschlussfeier. (Foto: SOD/Jörg Brüggemann OSTKREUZ)

Die Stocksportler und Eisschnell- und Eiskunstläufer bei der Abschlussfeier. (Foto: SOD/Jörg Brüggemann OSTKREUZ)

Hunderte Herzluftballons steigen bei der Abschlussfeier in den österreichischen Himmel. (Foto: SOD/Luca Siermann)

Hunderte Herzluftballons steigen bei der Abschlussfeier in den österreichischen Himmel. (Foto: SOD/Luca Siermann)


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