25.03.2017 07:36 Uhr

Verlässliche Begleiter: Die Ärzte vom Team Germany

Die medizinische Versorgung der Deutschen Delegation war während der Weltwinterspiele durch drei Ärzte, die Delegation begleitet, abgesichert. Auch für sie waren die Weltwinterspiele ein großes Erlebnis.

Delegationsarzt Raimund Kaiser, Athletensprecher und SOD-Vizepräsident Mark Solomeyer feuern mit Andre Zarda die Silbermedaille. (Foto: SOD/Luca Siermann)

Delegationsarzt Raimund Kaiser, Athletensprecher und SOD-Vizepräsident Mark Solomeyer feuern mit Andre Zarda die Silbermedaille. (Foto: SOD/Luca Siermann)

Raimund Kaiser ist schon ein „Special Olympics Urgestein“. Er hat schon bei acht Weltspielen, sowohl im Sommer als auch im Winter das deutsche Team begleitet. Bei den Weltspielen betreute er die Athleten am Wettbewerbsstandort in Graz. „Es gab keine Notfälle. Darüber bin ich sehr froh. Wie immer war der Kontakt zu den Athleten sehr schön. Von vorigen Weltspielen kenne ich noch den ein oder anderen Athleten. Es ist immer eine große Freude die Athleten wiederzusehen. Es war dieses Mal auch wieder sehr schön dabei zu sein. Die Spiele waren sehr gut organisiert und damit stressfrei für die Sportler“, erzählt der aus Rheinland-Pfalz kommende Arzt.

Seine beiden anderen Kollegen Silke Neumann und Alexander Indermark hingegen waren zum ersten Mal als Delegationsärzte bei Weltspielen dabei. Sie sind sonst bei Special Olympics Deutschland im Gesundheitsprogramm Healthy Athletes als Clinical Directors für die Disziplin Healthy Hering – Besser hören im Einsatz.

„Es ist ein tolles Erlebnis hier dabei zu sein. Ich habe zum ersten Mal soviel und lange Kontakt zu den Athleten. Man kann sich richtig kennenlernen. Das ist wirklich schön“, berichtet der HNO-Arzt aus dem Saarland. Alexander Indermark betreute die Athleten der Sportarten Ski Langlauf und Schneeschuhlauf in der Ramsau.Er ist seit 2010 für Special Olympics Deutschland aktiv.

Für die medizinische Betreuung der Athleten der Sportarten Ski Alpin und Snowboard in Schladming war die HNO-Ärztin Silke Neumann zuständig. „In erster Linie bin ich froh, dass es keine schweren Verletzungen gab. Nur ein paar Infekte, die ja im Winter normal sind. Ich habe die Zeit mit den Athleten sehr genossen. Man hatte durch die ständige Begleitung der Athleten die Möglichkeit, sich richtig kennenzulernen und auch auszutauschen. Beim Gesubdheitsprogramm sehen wir die Athleten sonst immer nur sehr kurz. Hier haben die Athleten auch ein richtiges Vertrauensverhältnis aufgebaut. Das ist ein schönes Gefühl. Es war auch super die Teilnehmer der anderen Nationen zu sehen. Es war spürbar, dass man Teil einer internationalen Bewegung ist. Meine Erwartungen wurden übertroffen und ich habe Special Olympics noch mal ganz neu erleben dürfen“, resümiert die Ärztin aus Berlin, die sich seit 2014 für SOD engagiert.

Das Team Germany bedankt sich herzlich bei den Ärzten für die professionelle und verlässliche Hilfe.

 

 


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