Grußwort des Senators für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer

Liebe Freundinnen und Freunde von Special Olympics Bremen,

die Unterzeichnung des Positionspapiers für  die Umsetzung der Inklusion im organisierten Sport in Bremen liegt ein paar Tage hinter uns. Sie ist ein gutes Zeichen, dass es mit der Inklusion auch im Sport in Bremen weiter voran geht. Nachdem eine Rahmenvereinbarung bereits auf Bundesebene geschlossen wurde, wird hier nun sehr konkret vereinbart, welche Schritte als nächstes zu tun sind.

Ich freue mich, dass sich der organisierte Sport im Bereich der Inklusion seiner gesellschaftlichen Verantwortung stellt. Es zeigt, dass das Thema „Inklusion“ nicht bloß ein Lippenbekenntnis ist, sondern dass dieses Thema von den Verantwortlichen im Bremer Sport angenommen, weiterentwickelt und gelebt wird.

Hier geht es vor allem auch um die Verwirklichung von Visionen und Überzeugungen und um das Bekenntnis zu einer gemeinsamen Verantwortung denjenigen gegenüber, die mitunter nicht für sich selbst sprechen können.

Wichtig ist dabei, dass wir stets mit Augenmaß voran gehen und alle Vereine in Bremen auf unserem gemeinsamen Weg mitnehmen. Für den einen mag es dabei manches Mal vielleicht ein wenig zu schnell gehen – darauf werden wir Rücksicht nehmen, aber insgesamt muss die Inklusion und das gemeinsame Sporttreiben und das Gestalten der Freizeit eine Selbstverständlichkeit werden, über die wir uns eines Tages keine Gedanken mehr machen müssen.

Die Umsetzung der Inklusion kann nur funktionieren, wenn sie möglichst viele Menschen vor Ort erreicht. Dieses bedeutet, dass Bremen keinesfalls das Interesse haben kann, sich (nach den National Games und den Regionalen Spielen 2011 und 2013 von Special Olympics) nur über die öffentlichkeitswirksamen Spiele darzustellen. Diese Spiele waren gut und sie waren wichtig, um die Öffentlichkeit zunächst für das Thema zu sensibilisieren.

Viele Wichtiger ist es aber, dass wir nun einen Schritt weiter voran gehen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass die Inklusion in den Vereinen wie selbstverständlich gelebt wird. Dazu gehören gemeinsame Trainingsgruppen bis hin zu gemeinsamen Wettkämpfen.

Dieses erreichen wir eher mit konkreten Maßnahmen, wie zum Beispiel Übungsleiterfortbildungen, als mit plakativen Aktionen. Deswegen unterstütze ich auch den Vorstand von Special Olympics auf seinem Weg.

Auch in Zukunft werden wir ein verlässlicher Partner des Sports bei der konkreten Umsetzung und Ausgestaltung der Vorhaben des Positionspapiers sein. Ein erster Schritt dabei ist auch die in diesem Jahr erfolgende Schaffung von hauptamtlichen Stellen in den Bremer Sportvereinen, die sich der Umsetzung der Inklusion im Sport stellen wollen. InSpo (Inklusion durch Sport)  heißt dieses neue gemeinsame Projekt des Amtes für Versorgung und Integration in Zusammenarbeit auch mit dem Landesbehindertenbeauftragten. Die ersten Gespräche sind erfolgt und ich bin sicher, dass gemeinsam mit dem LSB, Special Olympics und den Behindertensportverbänden Bremen hier noch in diesem Jahr beginnen können, konkrete Maßnahmen im Sport zu entwickeln.

Bremen, im März 2014

 Herzliche Grüße

Ihr Ulrich Mäurer

Senator für Inneres und Sport                                                       zurück

Mit großem Interesse begleite ich die Special Olympics Bremen seit den Nationalen Sommerspielen Bremen 2010  und zu den nachfolgenden Regionalen Spielen 2011 und 2013. Besondere Freude machen mir immer wieder die Sportlerinnen und Sportler mit ihrer Begeisterung und Lebensfreue.

Ich wünsche den vielen Athletinnen und Athleten, ihren Begleitern, Trainern und den Helfern vom 24. bis 26. Juni 2015 zu den dritten Landesspielen in Bremen alles Gute, Glück und die gewünschten sportlichen Erfolge!

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