17.12.2013 09:00 Uhr

Gemeinsam stark für die Special Olympics Düsseldorf 2014

In einem Interview sprechen die "Gesichter der Special Olympics Düsseldorf 2014" Timo Boll, Oliver Burbach und Stefanie Wiegel über die Nationalen Spiele in Düsseldorf und das Sportjahr 2014.

Die "Gesichter der Spiele" - Tischtennis-Ass Timo Boll und die Special Olympics Athleten Stefanie Wiegel und Oliver Burbach bei der Auftakt-Pressekonferenz am 17.September 2013 in Düsseldorf. (Foto: SOD/Andreas Endermann)

Die "Gesichter der Spiele" - Tischtennis-Ass Timo Boll und die Special Olympics Athleten Stefanie Wiegel und Oliver Burbach bei der Auftakt-Pressekonferenz am 17.September 2013 in Düsseldorf. (Foto: SOD/Andreas Endermann)

Tischtennis-Profi Timo Boll und die Special Olympics Athleten Stefanie Wiegel und Oliver Burbach werben als „Gesichter der Spiele“ für die Special Olympics Düsseldorf 2014. Vom 19. - 23. Mai 2014 gehen bei den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung rund 4.800 Athletinnen und Athleten in 19 Sportarten an den Start.
Weltklasse-Spieler Timo Boll (Borussia Düsseldorf), vielfacher Europameister, Roller-Skaterin Stefanie Wiegel (Lebenshilfe Mettmann), seit 2002 erfolgreich bei Nationalen Sommer- und Winterspielen sowie Weltspielen von Special Olympics, und Tischtennis-Athlet Oliver Burbach (Gemeinnützige Werkstätten Neuss), ebenfalls ein erfahrener Wettbewerbsteilnehmer, repräsentieren zusammen das Motto der Spiele „Gemeinsam stark“. Ihre Vorfreude auf die Special Olympics Düsseldorf 2014 war auch im Interview nicht zu übersehen.

Was ist für Sie das Besondere an den Special Olympics Düsseldorf 2014?

Oliver Burbach (OB): Die Spiele sind ein Heimspiel für mich und meine Mannschaftskameraden. Wir hoffen, dass ganz viele Freunde, Kollegen und Bekannte uns bei den Wettbewerben besuchen und anfeuern.

Timo Boll (TB): Ich erwarte von den Spielen, dass das Verständnis für Menschen mit einem Handicap dadurch steigt. Ebenso, wie für ihr Recht, im Leben Freude zu finden.

Warum engagieren Sie sich als „Gesichter der Spiele“ für die Nationalen Sommerspiele nächstes Jahr?

Stefanie Wiegel (SW): Das ist für mich eine große Freude und Ehre.

OB: Die Chance bekommt man nicht so häufig und dann noch mit meinem Vorbild Timo Boll, einfach klasse. Das Bild auf dem Plakat von uns drei ist sensationell.

TB: Ich bin mir klar darüber, dass ich auf der Sonnenseite des Lebens stehe. Außerdem helfe ich gern. Jede kleine Hilfe unter Menschen ist eine soziale Tat. Von den SO-Sportlern lerne ich auch, wie man sich auch an kleinen Dingen freuen kann.

Herr Burbach und Frau Wiegel, wie laufen Ihre sportlichen Vorbereitungen auf die Spiele?

OB: Bestens, vor kurzem haben wir unser Werkstattrundenspiel gegen die Werkstatt aus Bonn mit 9:3 gewonnen und ich habe meine beiden Spiele gewonnen. Auch im Verein, wo wir in der ganz normalen Liga spielen, läuft es ganz gut und unser Trainer ist mit meinen Leistungen sehr zufrieden.

SW: Zurzeit trainiere ich einmal in der Woche auf Inliner, gehe Schwimmen und Snowboarden. Ab Januar habe ich die ersten Wettbewerbe in Leverkusen und Köln.

Herr Boll, wo sehen Sie die Vorteile von inklusiven Sportangeboten, bei denen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben?

TB: Sie sind ein Lernprozess für die Menschen, denen es rundum gut geht. 

Was steht für Sie im Sportjahr 2014 an und welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

TB: Ich warte auf die Einzel-Weltmeisterschaft in Tokio und hoffe darauf, dass wir mit Borussia Düsseldorf endlich mal wieder ohne Verletzungen zu alter Stärke finden.

OB: Zunächst haben wir am 29./30. März in Neuss das landesweite SO-NRW Tischtennisturnier. Danach kommen dann natürlich die Nationalen Spiele in Düsseldorf und vielleicht kann ich ja sogar bei den Europäischen Spielen in Antwerpen dabei sein, das wäre Hammer.

SW: Für mich stehen die Inliner Wettbewerbe für den Young Cup, Sportlerehrung der Stadt Langenfeld und das CSC Rennen an. Aber das größte und wichtigste sind die Nationalen Spiele in Düsseldorf. Ich hoffe, dass ich bis dahin genug und hart trainiert habe. Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben und hoffe auf Medaillen.

 

Das Interview erschien am 18.12.2013 im Newsletter des Landessportbund NRW. Die Website des LSB NRW finden Sie hier.





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