Unsere Schiri-Serie: Pfeifen für Special Olympics, Teil 3

500 Schieds- und Kampfrichter arbeiten diese Woche bei den Special Olympics Hannover 2016. In unserer Serie stellen wir einige von ihnen vor. Dabei erfahren Sie, wie sie zum Sport gekommen sind und ob ihnen die Spiele Spaß machen. Dieses Mal: Daniel Jaich.

Andrea Schubert (links) und Lisa Krause trafen Daniel Jaich zum Interview.
Andrea Schubert (links) und Lisa Krause trafen Daniel Jaich zum Interview.

Daniel Jaich, 26 Jahre, Judo-Kampfrichter, Student

Sind Sie heute das erste Mal bei den Special Olympics?

Nee, das ist heute, glaube ich, schon das dritte Mal, dass ich dabei bin, aber das erste Mal bei den nationalen Spielen – sonst immer nur bei den Landesmeisterschaften.

Wie sind Sie Kampfrichter geworden?


Das hat damit angefangen, dass mich mal ein Vereinsvertreter angesprochen hatte und ich dann mit zu den Meisterschaften gekommen bin und dann wird man da gesichtet, geht zu Lehrgängen, qualifiziert sich und so wird man dann Kampfrichter.

Was ist der Unterschied zwischen den sonstigen Wettkämpfen und den Spielen hier bei Special Olympics?

Natürlich hat man hier mit geistig behinderten Judoka zu tun, sonst nur mit Kämpfen, wo nur Kämpfer ohne Behinderung sind.. Und da unterscheiden sich natürlich die Regeln, dass wir hier spezielle Regeln haben, die im normalen Wettkampf nicht auftauchen.

Was gefällt Ihnen bisher besonders bei den Special Olympics?

Besonders gut gefällt mir, dass wir hier gar nicht den Konkurrenzkampf haben, sondern dass es irgendwie darum geht, hieran teilzunehmen und nicht zu gewinnen. Wir haben eine ganz große soziale Gemeinschaft, die sich hier untereinander anfeuert und das finde ich echt positiv und gefällt mir gut.

Andrea Schubert und Lisa Krause

Hier können Sie sich das Interview anhören.



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