„Es ist schön, dass viele Leute meine Fotos sehen“

Andreas Biester macht Fotos für die inklusive Redaktion. Foto: Stefanie Jäkel
Andreas Biester macht Fotos für die inklusive Redaktion. Foto: Stefanie Jäkel

Eigentlich arbeitet Andreas Bister in einer Behindertenwerkstatt (Bereich Verpackung) in Essen und fotografiert nur in seiner Freizeit. Doch für die Special Olympics wird der 43-Jährige regelmäßig zum Profi-Fotografen. In Hannover gehört er dieses Mal zur inklusiven Redaktion. Wir haben mit ihm über seine Arbeit gesprochen.

Andreas, wie ist es dazu gekommen, dass Du bei Special Olympics Hannover 2016 fotografierst?

Das hat in Düsseldorf angefangen. Da sollte ich eigentlich nur Bilder für eine Band machen. Aber irgendwie hat es sich ergeben, dass ich auch für die Spiele fotografiert habe. Hier in Hannover geh
öre ich sogar zum Kernteam im Pressezentrum.

Wie sieht denn Deine Arbeit hier in Hannover aus?

Morgens bekomme ich von den Kolleginnen und Kollegen einen Plan. Darauf steht, welche Fotos ich machen soll. Heute bin ich zum Besipiel beim Beachvolleyball. Wenn ich fertig bin, gehe ich wieder ins Pressezentrum. Dort lade ich die Fotos auf unseren Server. Dann können alle die Fotos für die Öffentlichkeitsarbeit benutzen. Außerdem schreibe ich nebenbei noch Texte für „Lokalkompass“. Das ist die Internetseite unserer lokalen Zeitung.

Was ist denn das Besondere, wenn Du für die Special Olympics fotografierst?

Ich finde es toll, wenn ich sehe, wie die Athletinnen und Athleten sich freuen. Außerdem ist es schön, dass viele Leute meine Fotos sehen, und ich kann von den anderen Fotografen noch was lernen.

Wie bist Du denn überhaupt zur Fotografie gekommen?

Mein Papa hat viel fotografiert. Dann habe ich auch damit angefangen. Es macht wahnsinnig viel Spaß.



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