Gesichter der Spiele

Die beiden deutschen Handball-Nationalspieler Rune Dahmke und Steffen Weinhold vom THW Kiel und die Special Olympics Athleten Michaela Harder (Leichtathletik), Pierre Petersen (Fußball) und Christoph Bertow (Unified Basketball) sind die "Gesichter der Spiele" der Special Olympics Kiel 2018.

Rune Dahmke, Handballer des THW Kiel und deutscher Nationalspieler

Der 24-jährige Rune Dahmke ist ein waschechter Kieler. Die Handballkarriere begann der Linksaußen beim SV Mönkeberg, ehe er 2008 zum THW Kiel in den Jugendbereich wechselte. Sechs Jahre später unterschrieb er den Profivertrag beim THW Kiel und feierte mit der Mannschaft in der gleichen Saison die Deutsche Meisterschaft. Im April dieses Jahres gewann Dahmke mit dem THW Kiel den DHB-Pokal.

Seit knapp zwei Jahren läuft der Außenspieler für die deutsche Handball-Nationalmannschaft auf. In 30 Länderspielen erzielte Dahmke 64 Tore und gewann zusammen mit der Mannschaft im Januar 2016 die Europameisterschaft in Polen.

„Ich finde es super, dass die Nationalen Spiele nächstes Jahr in Kiel stattfinden. Das ist mal etwas anderes für die Stadt und ich kann mir gut vorstellen, dass viele Leute sich die Spiele angucken und die Athleten die Aufmerksamkeit erfahren, die sie auch verdienen.“


Steffen Weinhold, Handballer des THW Kiel und deutscher Nationalspieler

Geboren im bayerischen Fürth verschlug es den Linkshänder 2012 in den hohen Norden. Zuvor lief er für die Bundesligisten HSG Nordhorn und TV Großwallstadt auf, ehe er sich der SG Flensburg-Handewitt anschloss. Mit den Flensburgern gewann der Handballer die Champions League. Im Anschluss wechselte der Rückraum Rechte zum THW Kiel und gewann genauso wie Dahmke 2015 die Deutsche Meisterschaft und 2017 den DHB-Pokal.

Wie sein Teamkollege spielt auch Weinhold für die deutsche Handball-Nationalmannschaft und kommt bei 96 Einsätzen auf 249 Tore. Die größten Erfolge feierte er mit der Mannschaft im Jahr 2016: Auf den Gewinn der Europameisterschaft folgte der Bronzemedaillengewinn bei den Olympischen Spielen in Rio. 

„Ich hoffe, dass die Athletinnen und Athleten in Kiel ihren Spaß haben, erfolgreiche Wettbewerbe bestreiten und eine tolle Atmosphäre erleben werden“, wünscht der Handballer den Teilnehmern der Special Olympics Kiel 2018.


Christoph Bertow, Special Olympics Athlet Unified Basketball

Christoph Bertow ist  Basketballspieler des Eiderheims vor den Toren Kiels und arbeitet dort im Gartenbereich. Der offene und freundliche Sportler nimmt seit vielen Jahren an regionalen Wettbewerben von Special Olympics teil und konnte sich auch schon zwei Mal bei den Nationalen Spielen als Basketballer präsentieren.

Der 29-Jährige spielte bei  seiner ersten Teilnahme im traditionellen Basketball, bei den Nationalen Spielen 2016 in Hannover war er mit einer Unified Mannschaft dabei. Auch an den Special Olympics Kiel 2018 wird er wieder mit dem Unified Basketballteam teilnehmen.

„In einer Unified Mannschaft lernt man auch Leute ohne Behinderung kennen und man kann sich gut austauschen. Ich freue mich, in Kiel wieder neue Leute kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen. Ich bin sehr glücklich, dass ich dafür auch ein Gesicht der Spiele bin“, sagt der Basketballer. „Ich freue mich, dann auch auf den Plakaten zu sein.


Michaela Harder, Special Olympics Athletin Leichtathletik

Die 33-jährige Michaela Harder ist Leichtathletin. Vor zweieinhalb Jahren entdeckte sie den Sport für sich und nutzt seither das Angebot der Schleswiger Werkstätten. Sie ist zudem eine erfolgreiche Schwimmerin.  Aber auch Tanzen und Kraftsport zählt die frisch verheiratete Athletin zu ihren Hobbies. Sie arbeitet im Bereich der KFZ-Wartung und widmet einen Großteil ihrer Freizeit dem Sport.  

Nicht nur als Einzelathletin, sondern auch im Unified Team ist Michaela Harder aktiv. Auch hier beweist sie ihr Durchhaltevermögen immer wieder aufs Neue und gewann bei den Nationalen Sommerspielen 2016 in Hannover mit der Schwimm-Staffel  die Bronzemedaille. 

Bei den Spielen 2018 in Kiel  wird sie als Läuferin in der Leichtathletik an den Start gehen. Sie freut sich sehr auf die kommende Veranstaltung: „Es bedeutet mir sehr viel, Gesicht der Spiele zu sein und macht mich sehr stolz. Ich hoffe, dass jeder Athlet bei den Spielen das schafft, was er sich vorgenommen hat.“


Pierre Petersen, Special Olympics Athlet Fußball

Der 27-jährige Pierre Petersen aus Kiel ist Fußballer mit Herz und Seele. Beruflich ist er in der Metallverarbeitung der Werkstatt am Drachensee tätig und ist Vater eines zweijährigen Sohnes.

Erfahrungen bei den Nationalen Spielen hat er schon viele gesammelt. So nahm er mit seiner Fußballmannschaft sehr erfolgreich an den Spielen in Karlsruhe (2008), Bremen (2010) und München (2012) teil und war dazu auch schon in Südafrika. Für solche sportlichen Höhepunkte trainiert er regelmäßig ein- bis dreimal pro Woche zusammen mit seinen Teamkollegen.

„Ich möchte den Menschen, die mich hier in meiner Heimatstadt Kiel kennen, zeigen, dass es auch noch viele andere Athletinnen und Athleten gibt, die an den Spielen teilnehmen“, sagt Pierre Petersen über seine Motivation und Freude darüber, ein „Gesicht der Spiele“ zu sein.


© Special Olympics Deutschland e.V.   |   Website von Kombinat Berlin