UN Konvention - Rechtliche Grundlage für Inklusion

 

Die Konvention zum Schutz und zur Förderung der Rechte von Menschen mit Behinderungen wurde im Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Im Auftrag des Bundespräsidenten hat der deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen am 30. März 2007 das „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ unterzeichnet.

Der UN-Konvention liegt ein Menschenbild zugrunde, demzufolge der Mensch mit Behinderung, sein Wille und seine Wünsche im Mittelpunkt stehen und Maßstab notwendiger Unterstützung sind. Gleichermaßen transportiert die UN-Konvention den Gedanken der Teilhabe und Inklusion: Er beinhaltet das Bestreben, in allen Bereichen der Gesellschaft - Bildung und Arbeitsleben, beim Wohnen, im Gesundheitswesen und eben auch im Sport – Verhältnisse zu schaffen, die Menschen mit Behinderung Zugang zum gleichberechtigten Miteinander ermöglichen.

Special Olympics liefert über das Unified Sport-Programm, das dem Sportler mit Behinderung die Gemeinsamkeit mit Sportlern ohne Behinderung ermöglicht, einen wirkungsvollen Einstieg. Es gibt einen weiteren Aspekt der Entwicklung in Richtung Inklusion: Menschen mit einer geistigen Behinderung wollen selbst bestimmen – Stichwort Empowerment – so auch, welchen Sport sie betreiben. Es besteht ein großer Nachholbedarf, gerade im Breitensport, das Feld für inklusiven Sport zu bereiten und Angebote zu schaffen.

Konkrete Maßnahmen von SOD in Hinsicht auf die Forderungen der UN-Konvention finden Sie hier:

UN Konvention - Maßnahmen von Special Olympics Deutschland

  • FormatTitelGröße
    © Special Olympics Deutschland e.V.   |   Website von Kombinat Berlin