Jan Zilius, Vorsitzender SO NRW und Vorsitzender des Länderrates

Jan Zilius (Foto: SOD/Stefan Holtzem)
Jan Zilius (Foto: SOD/Stefan Holtzem)

Jan Zilius (68) ist seit Herbst 2011 Vorsitzender von SO NRW. Seitdem hat sich im Landesverband vieles bewegt. Neben den diesjährigen Nationalen Sommerspielen, die im Mai 2014 in Düsseldorf stattfanden, steht 2015 ein weiteres großes Event bevor, die ersten Landesspiele.

Von den Vorsitzenden der SOD-Landesverbände wurde er im Oktober 2014 zum Vorsitzenden des Länderrates gewählt. Jan Zilius folgt in diesem Amt Fritz Wurster nach und ist damit auch Mitglied des Präsidiums von SOD.

Der pensionierte Jurist war früher in der Wirtschaft aktiv, saß im Vorstand des Energieriesen RWE. Seine neu gewonnene Zeit nutzt er vor allem für Special Olympics. Zudem sitzt er im Vorstand von zwei Museumsgesellschaften im bevölkerungsreichsten Bundesland. Mit dem Landesverband Nordrhein-Westfalen hat er Großes vor.

„Die Stärkung der Landesverbände liegt mir am Herzen“, sagt Zilius, und fügt hinzu: „Das ist der wichtigste Punkt für die Zukunft von Special Olympics.“ Seine Hauptaufgabe sieht er in der Schaffung einer langfristigen finanziellen Basis für SO NRW. Dieses impliziert insbesondere das Ansprechen von möglichen Sponsoren, die Einbeziehung der politischen Gremien und die noch bessere Zusammenarbeit mit dem Landessportbund und seinen Einzelsportverbänden. Um diese Ziele zu erreichen, kann er insbesondere an seine früheren Kontakte aus der Zeit bei RWE anknüpfen. Aber auch die diesjährigen Nationalen Sommerspiele in Düsseldorf waren positiv für den Landesverband.

„Die Spiele in Düsseldorf waren sehr wichtig für uns. Wir konnten viele Kontakte knüpfen und vor allem ist Special Olympics bekannter in Nordrhein-Westfalen geworden“, so der Fan von Borussia Dortmund. Seine Arbeit für Special Olympics macht ihm sehr viel Freude, wenn es auch zunächst eine Umstellung war.

„Ich musste zunächst meine Scheu ablegen. Es war ein Lernprozess“, beschreibt er den anfänglichen Kontakt mit den Athletinnen und Athleten, und ergänzt: „Die Athleten machen es einem aber auch sehr leicht, es war ein schöner Lernprozess für mich“, so der frühere Leichtathlet, der als 20-Jähriger sieben Meter sprang. Wenn man ihn nach der Motivation fragt, dann nennt er insbesondere die Begeisterung der Athletinnen und Athleten in den Wettbewerben und bei den Siegerehrungen.

Jetzt warten im nächsten Jahr erst einmal die Landesspiele in Paderborn. Insgesamt 800 Athletinnen und Athleten treten dort an. „Ein großes Event für uns. Wir veranstalten zum ersten Mal Landesspiele in Nordrhein-Westfalen“, so Zilius. Eine Herausforderung für den großen Landesverband mit ca. 13.000 Athletinnen und Athleten und auch für den gesamten Vorstand von SO NRW.


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