Andreas Silbersack, Vizepräsident Sportverbände

Andreas Silbersack, Vizepräsident Sportverbände (Foto: SOD/Stefan Holtzem)
Andreas Silbersack, Vizepräsident Sportverbände (Foto: SOD/Stefan Holtzem)

Wahl: 2014
Wiederwahl 2017 

Andreas Silbersack wurde bei der SOD-Mitgliederversammlung 2013 nach dem Ausscheiden von Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke als Vizepräsident in das Präsidium von Special Olympics Deutschland kooptiert. Aufgrund seines beruflichen und ehrenamtlichen Engagements ist er geradezu prädestiniert für die Aufgabe, die Verbindungen zwischen SOD und dem organisierten Sport weiter zu intensivieren und Impulse für die Inklusion im und durch den Sport zu setzen.

Andreas Silbersack ist von Beruf Rechtsanwalt und in der vierten Amtsperiode Vorsitzender des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, den er im Jahr 2008 aus einer finanziellen und Vertrauenskrise heraus übernahm und der unter seiner Führung zu einem stabilen und anerkannten Verband wurde. Auf seine Initiative hin wurde im Jahr 2013 der Landesverband Special Olympics Sachsen-Anhalt gegründet, dessen erster Vorsitzender er war. „Wir wollen als Schnittstelle zwischen dem organisierten Sport und den Institutionen und Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung wie Schulen, Werkstätten und Wohneinrichtungen wirken“, umriss er damals die Ziele.

Auf der Ständigen Konferenz der Landessportbünde des DOSB im Oktober 2014 wurde Andreas Silbersack zum Sprecher der Landessportbünde gewählt. Auch dieses Amt hatte er bereits kommissarisch inne. „Auf politscher Ebene wäre er jetzt Bundesratspräsident. Ich bin froh über einen engen Wegbegleiter“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann zu dieser Wahl.

Andreas Silbersack ist verheiratet und dreifacher Familienvater. „Meine Kinder sorgen schon dafür, dass ich bei allen Ämtern und Funktionen immer auf dem Boden der Tatsachen bleibe“, sagt der Hallenser.

Andreas Silbersack über Special Olympics:
„Special Olympics Deutschland hat in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung genommen und mit seinem ganzheitlichen Ansatz einiges für Menschen mit geistiger Behinderung bewirkt. Wenn wir aber hinsichtlich der Inklusion im und durch den Sport entscheidend vorankommen wollen, ist die Öffnung und Mitarbeit von Sportvereinen und -verbänden und die Zusammenarbeit mit Special Olympics im Alltag notwendig. Daran aktiv mitzuwirken und möglichst viele Verbündete ins Boot zu holen, ist eine Aufgabe, die mich reizt.“


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