Kerstin Tack, MdB, Vizepräsidentin Politik/Gesundheit/Familie

Kerstin Tack, MdB, Vizepräsidentin Politik/Gesundheit/Familie (Foto: SOD/Stefan Holtzem)
Kerstin Tack, MdB, Vizepräsidentin Politik/Gesundheit/Familie (Foto: SOD/Stefan Holtzem)

Wahl: 2014,
Wiederwahl 2017

Kerstin Tack aus Hannover ist Mitglied im Ausschuss Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages und Behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Zudem ist sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft sowie im Gesundheitsausschuss.

Nach der Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin und zur Erzieherin studierte Kerstin Tack von 1992 bis 1996 Sozialpädagogik. Nach ihrer Tätigkeit bei der Arbeiterwohlfahrt arbeitete sie als Jugendbildungsreferentin beim Deutschen Gewerkschaftsbund und als Geschäftsführerin des Betreuungsvereins in Hildesheim.

Von 2002 bis 2009 war sie beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie als Beraterin der Jugendämter tätig, seit 2012 ist sie die Vorsitzende des Bezirksverbandes Hannover der Arbeiterwohlfahrt. Bei den Bundestagswahlen 2009, 2013 und 2017 gewann sie jeweils das Direktmandat im Wahlkreis Stadt Hannover I und wurde Abgeordnete des Deutschen Bundestages.

„Als behindertenpolitische Sprecherin meiner Fraktion werde ich mich intensiv dafür einsetzen, dass Menschen mit Behinderungen eine ungehinderte Teilhabe am politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben erhalten“, sagt Kerstin Tack über ihre Vorhaben und nennt Themenschwerpunkte wie die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die Stärkung der Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen sowie die Erleichterung der Übergänge zwischen Werkstätten und erstem Arbeitsmarkt.

Als Vizepräsidentin von Special Olympics Deutschland möchte sie sich dafür einsetzen, die Öffnung der Sportvereine weiter voranzutreiben und inklusive Angebote für Menschen mit und ohne Behinderungen möglich zu machen.

Kerstin Tack über Special Olympics:
"Die vielfältigen Konzepte und Angebote von Special Olympics sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie es gelingen kann, Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenzubringen und ihnen Selbstvertrauen sowie gesundheitliche und mentale Stärke zu vermitteln. Damit erfahren die Sportlerinnen und Sportler eine wertvolle Unterstützung auch in Bezug auf die Bewältigung alltäglicher Aufgaben und Herausforderungen. Insofern hat das Training einen positiven Einfluss auf alle gesellschaftlichen Bereiche. In diesem Zusammenhang verstehe ich Special Olympics als einen überaus wichtigen Bestandteil der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention."


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