Die Vorbereitungen laufen bereits im gesamten Bundesland. Wettbewerbe werden in Saarbrücken, in allen sechs saarländischen Landkreisen sowie erstmals auch grenzübergreifend im französischen Forbach ausgetragen. Damit wird das Saarland im Juni zu einer großen Bühne für Sport, Begegnung und gelebte Inklusion.
Bühne für Sport, Teilhabe und Begegnung
Die Special Olympics Nationalen Spiele sind weit mehr als ein Sportereignis. Sie schaffen Sichtbarkeit für Menschen mit geistiger Behinderung und zeigen, wie Sport Menschen verbindet.
Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland, sagt: „Die Special Olympics Nationalen Spiele im Saarland zeigen eindrucksvoll, was entsteht, wenn Politik, Kommunen und Zivilgesellschaft gemeinsam Verantwortung für Inklusion übernehmen. Hier geht es nicht um Rekorde, sondern um Teilhabe, Begegnungen und um eine starke Gemeinschaft. Die Athletinnen und Athleten wachsen über sich hinaus, feiern ihre persönlichen Bestleistungen und machen sichtbar, wie viel Kraft in Zusammenhalt und gegenseitiger Wertschätzung steckt.“
Auch sportlich dürfen sich die Athlet*innen auf einzigartige Wettbewerbe freuen. Neben vielen bekannten Disziplinen werden bei den Spielen auch neue Sportarten wie Gerätturnen, Hockey, Rudern, Segeln und 3x3 Basketball ausgetragen. Zudem dienen die Wettbewerbe den Athlet*innen als Qualifikation für die Special Olympics World Games 2027 in Santiago de Chile.
Das ganze Saarland macht sich bereit
Auch international wächst die Bedeutung der Spiele: Zwölf Delegationen aus dem Ausland werden erwartet. Das Host Town Program bietet den internationalen Gästen die Möglichkeit das Gastgeberland vor den Spielen kennenzulernen.
Mit Fackelläufen durch das Land, einem Song-Contest sowie einer umfangreichen Medienarbeit werden die Spiele bereits jetzt im ganzen Saarland sichtbar.
Ob Volunteers, Schulen, Vereine oder Unternehmen – die Nationalen Spiele werden von einem breiten gesellschaftlichen Engagement getragen. Tausende Menschen bereiten sich darauf vor, die Athlet*innen willkommen zu heißen und gemeinsam ein inklusives Fest des Sports zu feiern.
23 Sportstätten werden derzeit vorbereitet, damit die Athlet*innen beste Bedingungen für ihre Wettbewerbe vorfinden.
Reinhold Jost, Innen- und Sportminister des Saarlandes, betont: „Wir investieren nicht für eine Woche. Wir investieren in Inklusion und in die Zukunft unseres Sports. Jede Modernisierung stärkt dauerhaft Barrierefreiheit, Trainingsbedingungen und Wettkampfmöglichkeiten für alle Saarländerinnen und Saarländer.“
Die Vorfreude steigt
Besonders groß ist die Vorfreude bei den Sportler*innen selbst – vor allem bei den Athlet*innen aus dem Saarland. Hanna Hohe, Athletensprecherin Special Olympics Saarland, sagt: „Für uns Athleten sind es Heimspiele. Wir spüren die Unterstützung im ganzen Land. Das macht uns stolz und gibt uns Kraft.“ Sie lädt zugleich alle Menschen ein, Teil der Spiele zu werden: „Kommt zu den Wettbewerben, feuert uns an und erlebt die Begegnungen mit uns Athleten. Die Spiele sind für alle da – und gemeinsam machen wir sie unvergesslich.“
