Wie haben den Athlet*innen von TeamSOD die Weltwinterspiele gefallen?
Mirjam: Alle, mit denen ich geredet habe, hatten sehr viel Spaß. Sie haben sich darüber gefreut, bei den Wettbewerben mit dabei sein zu können. Ich habe bei Siegerehrungen Medaillen überreicht. Selbst wenn jemand keine Medaille bekam und einen 5. Platz erreicht hatte, war derjenige trotzdem zufrieden und hat sich gefreut. Er hat sein Bestes gegeben und war hochmotiviert. Die Volunteers waren ganz toll und herzlich. Das hat allen gefallen. Ich habe nur Gutes gehört.
Dennis: Ich kann das Gleiche sagen. Ich habe auch fast nur Positives gehört. Alle haben sich auf ihre Wettbewerbe gefreut. Sie wollten zeigen, wie gut sie sich vorbereitet haben. Naja, alle die dann noch eine Medaille geholt haben, waren natürlich besonders stolz. Die Spiele waren sehr emotional. Viele haben sich auch darüber gefreut, neue Freunde in unserer Mannschaft und darüber hinaus gefunden zu haben.
Was war besonders schön?
Mirjam: Die Eröffnungsfeier und die Abschlussfeier fanden viele sehr schön. Zusammen feiern mit den anderen Teams, das war schon etwas besonderes. Vor allem zum Abschluss wurde im Freien viel getanzt. Dabei hat es die ganze Zeit geschneit. Alle hatten ihre Medaillen mitgebracht und haben sich gut amüsiert. Das Tanzen hat Spaß gemacht und uns alle auch noch warmgehalten.
Dennis: Das war vor allem die Eröffnungsfeier. Da war alles gut organisiert. Die Musik hat den meisten gefallen. Naja, mein Musik-Geschmack ist da ein bisschen anders. Aber ganz cool war das Einlaufen mit der Mannschaft in die Inalpi-Arena in Turin. Das war ein ganz tolles Gefühl und hat allen Spaß gemacht. Und dann der viele Schnee in Sestriere. Es hat immer wieder geschneit, eine echte Winterwelt. Ideal für die Sportlerinnen und Sportler. Überhaupt, die Bedingungen waren perfekt. Auch beim Short Track. Das Eis war super und hat für Bestleistungen gesorgt.
Wovon waren die Sportler*innen am meisten überrascht?
Mirjam: Ich habe immer wieder gehört, dass die Sportlerinnen und Sportler von den super Leistungen der anderen beeindruckt waren. Ich fand zum Beispiel das Tanzen richtig schön. Wie super die das alle gemacht haben und sich zur Musik bewegt haben. Das sah aus wie bei richtigen Profis. Unser Team war da sehr erfolgreich.
Dennis: Das ganze drumherum vor der Abschlussfeier war schon komisch. Erst wurde die Feier nach dem vielen Schnee in Sestriere aus Sicherheitsgründen abgesagt. Ein paar Stunden später dann doch die Zusage. Das hat viele verwirrt. Die Stimmung war dann aber doch ganz super. Wir haben alle viel getanzt. Und wie Mirjam schon gesagt hat, auch zum warmwerden.
Was wünschen sich die Aktiven für künftige Weltspiele von Special Olympics?
Mirjam: Wie gesagt, insgesamt waren alle zufrieden. Das mit der Organisation hat alles ganz gut geklappt. Manche haben gesagt, dass sie von Italien kaum etwas gesehen haben. Sie haben immer trainiert oder waren bei den Wettbewerben. Da blieb keine Zeit für etwas anderes. Deshalb ist es sehr schade, dass es kein Host Town Program gab.
Dennis: Das Wegeleitsystem muss auf alle Fälle besser werden. Ich habe nur Schilder mit Schrift gesehen. Das verstehen die Leute nicht. Deshalb sind Schilder mit Piktogrammen besser. Ich fand es genauso schade, dass es kein Host Town Program gab. Das ist immer gut, um sich vor den Wettbewerben vor Ort zu akklimatisieren.
