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Drei Athlet*innen stehen auf einer großen Bühne und schwingen ihre Bänder während man im Hintergrund einen großen Bildschirm mit dem Special Olympics Logo sieht.

20.08.2026

Auf der großen Bühne

Ein besonderer Auftritt bei der WM der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt: Fünf Special Olympics Athlet*innen begeisterten am vergangenen Wochenende bei der Gala-Show.

Bei der Gala „Wonderful World of Gymnastics“ im Rahmen der Weltmeisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik standen am 15. August vier Athletinnen und ein Athlet vom SV Elbe/Magdeburg gemeinsam mit internationalen Gymnastinnen auf der großen Bühne. Vor rund 4.000 Zuschauenden präsentierten sie eine Gruppendarbietung mit Ball, Band und Reifen.

Gemeinsamer Auftritt bei der Weltmeisterschaft

Die 42. Weltmeisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik fanden vom 12. bis 16. August 2026 in Frankfurt statt. Gymnastinnen aus 73 Ländern traten in Einzel- und Gruppenwettbewerben gegeneinander an. Mit der Gala „Wonderful World of Gymnastics“ wurde das Programm um ein inklusives Showelement ergänzt.

Mittendrin waren die fünf Athlet*innen . „Es war ein riesen Erlebnis“, sagt Ingrid Burghardt, Nationale Koordinatorin Rhythmische Sportgymnastik bei Special Olympics Deutschland. Für sie lag die besondere Bedeutung des Auftritts vor allem in den Begegnungen. Die Athlet*innen mit den Leistungssportlerinnen zu verbinden, sei ein wichtiger Schritt. Die Begeisterung sei dabei auf beiden Seiten spürbar gewesen. Auch der Deutsche Turner-Bund (DTB) zeigte sich von der Darbietung und der Einbindung der Special Olympics Athlet*innen begeistert.

Inklusion erlebbar machen

Wie besonders die gemeinsame Präsenz auf der großen Bühne war, zeigte sich auch bei der Schlusszeremonie. Die deutsche Nationalmannschaft holte die fünf Athlet*innen gemeinsam auf die Fläche. Zusammen mit den anderen Gymnastinnen interagierten sie mit dem Publikum und wurden Teil des gemeinsamen Abschlusses.

Gerade solche Momente machen deutlich, was inklusive Begegnungen im Sport bewirken können. Inklusion bleibt nicht bei Worten oder Konzepten, sondern wird durch das gemeinsame Erleben sichtbar. Athlet*innen begegnen sich auf Augenhöhe, teilen die gleiche Bühne und erleben gemeinsam die Begeisterung des Sports.

Ein wichtiger Schritt für zukünftige Zusammenarbeit

Der Auftritt in Frankfurt steht dabei nicht für sich allein. Seit den Special Olympics Weltspielen in Berlin 2023 sind zunehmend Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten zwischen Special Olympics Deutschland und dem Deutschen Turner-Bund entstanden.

Die Einbindung in die Gala-Show hat diese Entwicklung weiter vorangebracht. Sie hat nicht nur Aufmerksamkeit für die Leistungen der Athlet*innen geschaffen, sondern auch neue Begegnungen ermöglicht und gezeigt, welches Potenzial in der Zusammenarbeit liegt. Der gemeinsame Auftritt in Frankfurt war damit ein starkes Zeichen für Inklusion und zugleich ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu weiteren gemeinsamen Projekten.