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Sven Albrecht steht auf einer Bühne vor einer Präsentation und spricht vor einer Gruppe von Menschen

30.09.2025

Austausch, Vernetzung und neue Impulse bei der Nationalen Sportkonferenz von Special Olympics Deutschland

Am vergangenen Wochenende hat die Nationale Sportkonferenz von Special Olympics Deutschland in Berlin stattgefunden. Hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Bundesgeschäftsstelle und aller 16 Landesverbände, Nationale Koordinierende sowie ehrenamtliche Mitglieder der sportspezifischen Arbeitsgruppen kamen dort zusammen um sich auszutauschen.

Das Wochenende vom 26.–28. September war für die Teilnehmenden ereignisreich. Am Freitag startete die Klausur mit Teilnehmenden aus den Teams Sport und Bildung aus der Bundesgeschäftsstelle sowie den im Hauptamt tätigen Mitarbeitenden der 16 Landesverbände. Neben der Freude über das Wiedersehen bekannter Gesichter standen Kommunikation und die Auswertung der im Jahr stattgefundenen Landesspiele im Mittelpunkt. Dabei ging es nicht nur um die positiven Erfahrungen, sondern auch um Verbesserungsmöglichkeiten in Organisation und Planung. Alle Landesverbände teilten ihre Erkenntnisse, sodass wichtige Impulse für die Zusammenarbeit und Unterstützungsbedarfe gegenüber dem Bundesverband gewonnen werden konnten.

 Am Abend kamen beim gemeinsamen Essen auch die Nationalen Koordinierenden der einzelnen Sportarten hinzu . Am Samstagvormittag standen in größerer Runde vor allem Themen wie die Durchführung von Anerkennungswettbewerben und die Zusammenarbeit innerhalb von Special Olympics Deutschland im Fokus. Besonders bereichernd war eine Podiumsdiskussion zu den Regularien der Durchführungsbestimmungen bei Wettbewerben. Der Austausch verschiedener Perspektiven aus Landesverbänden und von Koordinierenden bildete einen gelungenen Abschluss des Vormittags.

Der Nachmittag begann mit der Begrüßung der Arbeitsgruppenmitglieder durch Bundesgeschäftsführer Sven Albrecht. Gemeinsam wurde auf die Erfolge der vergangenen Jahre zurückgeblickt, bevor aktuelle Themen rund um nationale und internationale Veranstaltungen, den Startpass für Athlet*innen sowie die allgemeine Sportentwicklung in den Blick genommen wurden. Vertiefend wurde über Kooperationen mit Fachverbänden und deren Mehrwert für Athlet*innen diskutiert. Auch die Entwicklungen im Unified Sports und die Wettbewerbsorganisation wurden thematisiert.

Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme einiger Athlet*innen, die sich neben ihrer sportlichen Tätigkeit aktiv in Arbeitsgruppen einbringen und ehrenamtlich engagieren. Damit auch komplexere Inhalte verständlich vermittelt werden konnten, sorgten zwei Dolmetscherinnen in Leichter Sprache durch Live-Übersetzung für zusätzliche Barrierefreiheit.

Der Sonntag war schließlich ganz dem interpersonellen Austausch in kleineren Gruppen gewidmet. Hier standen interessenbasierte Themen im Vordergrund, was zu intensiven und gewinnbringenden Gesprächen führte und den Weg für kommende Projekte und Prozesse ebnete. Rückblickend war die Nationale Sportkonferenz für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Sie war geprägt von persönlichem Austausch, fachlicher Vertiefung und dem Wiedersehen, das im arbeitsreichen Alltag von Haupt- und Ehrenamtlichen oft zu kurz kommt.