Drei Athlet*innen aus Brandenburg an der Havel bewiesen beim renommierten internationalen Schwimmwettbewerb am 28. und 29. März 2026 eindrucksvoll ihre sportliche Stärke – und schrieben damit ein kleines Stück Geschichte.
Special Olympics Deutschland hatte eine offizielle Einladung zu diesem Wettbewerb erhalten, der in diesem Jahr in der norditalienischen Stadt Lodi ausgetragen wurde. Da die Anreise länger war, startete die Brandenburger Delegation bereits am Freitag, den 27. März 2026, und kehrte erst am Montag, den 30. März, wieder nach Hause zurück – vier Tage voller Sport, Gemeinschaft und unvergesslicher Erlebnisse.
Am Sonnabend, den 28. März, eröffnete eine feierliche Zeremonie um 13:00 Uhr den Wettbewerb. Nach der Akkreditierung und dem offiziellen Auftakt gingen die Athlet*innen ab 14:30 Uhr ins Wasser und wetteiferten mit vollem Einsatz bis 20:00 Uhr um Medaillen und persönliche Bestleistungen. Der aufreibende erste Wettbewerbstag klang für alle Beteiligten auf schönste Weise aus: gemeinsam, bei einem geselligen Abendessen in einer Pizzeria – ein Abend voller Lachen, Stolz und Gemeinschaft ganz im italienischen Stil.
Am Sonntag, den 29. März, gingen die Spannung und die sportlichen Höchstleistungen in die Verlängerung. Ab 9:30 Uhr bis in den Nachmittag hinein wurden die Endrunden ausgetragen und die Siegerehrungen feierlich zelebriert – ein würdiger Abschluss eines bemerkenswerten Wettbewerbs.
Das Gesamtergebnis von Team Special Olympics Deutschland sprach für sich: 10 Goldmedaillen, 9 Silbermedaillen und 4 Bronzemedaillen sowie 6 vierte und 5 fünfte Plätze. Eine Bilanz, die vor Ort sogar den Vergleich mit den Teilnehmer*innen der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo in diesem Jahr nicht scheuen musste – eine Aussage, die für großen Stolz und viele Lacher zugleich sorgte.
Besonders im Mittelpunkt standen die drei Athlet*innen des Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam e.V. Nicole Pietschmann zeigte eine bravouröse Leistung und holte Gold über 50 Meter Rücken, dazu Silber über 25 m Rücken und Bronze in der Freistil-Staffel über 50 Meter. Emily Burkhardt überzeugte mit konstantem Einsatz und sicherte sich gleich zweimal Silber sowie die Bronzemedaille in der Staffel. Christoph Mehls krönte seinen Wettbewerb mit dem Goldsieg über 50 Meter Freistil, ergänzt durch Silber im Freistil und die Bronzemedaille in der Staffel. Alle drei haben eindrucksvoll bewiesen, was mit Leidenschaft, harter Arbeit und echtem Teamgeist auf internationaler Bühne möglich ist.
Wir, Special Olympics Brandenburg und der Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam e.V., sind stolz auf unsere Athlet*innen und bedanken uns herzlich bei allen Betreuer*innen sowie der Trainerin Andrea Metzner, die diese besondere Reise möglich gemacht haben. Solche Momente zeigen, wie wertvoll Sport als Brücke für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe ist – über alle Grenzen hinweg.
„Als Präsident von Special Olympics Brandenburg möchte ich mich persönlich und von ganzem Herzen bei der gesamten deutschen Delegation bedanken – und ganz besonders bei unseren Athlet*innen aus Brandenburg an der Havel, die unser Bundesland und unsere Stadt in Italien auf so beeindruckende Weise sportlich und menschlich vertreten haben. Ihr Einsatz, ihr Mut und ihr Teamgeist haben uns alle mit Stolz erfüllt. Danke, dass ihr Special Olympics Brandenburg so würdevoll repräsentiert habt – ihr seid eine Inspiration für uns alle!"
— Matthias Pietschmann, Präsident Special Olympics Deutschland in Brandenburg e.V.
