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Im Bild vl. Maskottchen Unity, Alexander Indermark (Präsident Special Olympics Saarland, Gastgeber Saarland 2026), Johannes Kopkow (Landessportverband für das Saarland (LSVS), Gastgeber Saarland 2026), Reinhold Jost, (Minister für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes, Gastgeber Saarland 2026), Anke Rehlinger (Ministerpräsidentin des Saarlandes), Christiane Krajewski (Präsidentin Special Olympics Deutschland), Dennis Mellentin (Vizepräsident Athletinnen Special Olympics Deutschland), Ralf Kirch (Geschäftsleiter Special Olympics Nationale Spiele Saarland 2026)

15.06.2026

Eröffnungs-Pressekonferenz: „Ein saarländisches Sommermärchen“

„Die Special Olympics Nationalen Spiele werden ein saarländisches Sommermärchen werden“, sagte Anke Rehlinger, die Ministerpräsidentin des Saarlandes, am Montag bei der Eröffnungs-Pressekonferenz in der Congresshalle in Saarbrücken. Am Abend wird das größte inklusive Multisport-Event in Deutschland im Ludwigsparkstadion eröffnet. Das Saarland ist vom 15. bis 20. Juni Gastgeber für mehr als 4.300 Athlet*innen mit geistiger Beeinträchtigung, ihre Delegationen, Familien sowie zahlreiche Gäste aus ganz Deutschland und Europa.

„Das Saarland ist unfassbar stolz, Gastgeber für dieses Ereignis sein zu dürfen“, sagte Rehlinger, „unser Stolz ist inklusiv.“ In den nächsten Tagen werden die Athlet*innen und Unified Partner*innen in 27 Sportarten zeigen, was in ihnen steckt. Dabei geht es nicht nur um Leistung, sondern genauso um Begegnungen, um Teilhabe und darum, Barrieren abzubauen. Die Präsidentin von Special Olympics Deutschland, Christiane Krajewski, wies darauf hin, dass den Veranstaltern die Nachhaltigkeit besonders wichtig ist. „Die Kernidee von Special Olympics ist ja, inklusiven Sport für alle Menschen zu ermöglichen“, sagte Krajewski, „allein die Investition in barrierearme Sportstätten für die Spiele werden später noch ihre Wirkung entfalten.“ Auch die Workshops mit Trainer*innen, Lehrer*innen und Erzieher*innen, die mehrere 100 Schulklassen auf das Ereignis vorbereitet haben, werden ihre Spuren hinterlassen. „So entstehen in den Kommunen inklusive Teilhabe-Angebote“, sagte die SOD-Präsidentin, „das muss in die Zukunft tragen.“

Darauf hob auch der saarländische Minister für Inneres, Bauen und Sport, Reinhold Jost ab: „Wir sehen die Spiele nicht als Abschluss unserer Arbeit an, sondern als Zwischenziel“, sagte Jost, „es ist viel passiert, aber natürlich haben wir immer noch Nachholbedarf in den Sportstätten.“

Jost wies darauf hin, wie wichtig ihm die Haltungsfrage ist: „Wir wollen mit diesen Spielen ein politisches Statement abgeben und Haltung zeigen in einer Zeit, in der Menschen wieder ausgegrenzt werden. Menschen mit Beeinträchtigungen sind etwas Besonderes, und wir lassen nicht zu, dass sie ausgegrenzt werden.“

Das Schlusswort gehörte dem Nationalen Athletensprecher Dennis Mellentin: „Die Athleten sind hoch motiviert, sie wollen zeigen, was sie können. Heute Abend werden sie erst einmal eine große Party feiern und sich dann auf die Wettbewerbe freuen.“