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Gruppenfoto der Teilnehmenden des Pressegesprächs zu den Landesspielen 2025

10.09.2025

Großer Erfolg: Volunteer-Programm der Landesspiele von Special Olympics im Saarland übertrifft alle Erwartungen

500 Volunteers sind bei den Landesspielen im Einsatz. Weitaus mehr Menschen hatten ihre 
Bereitschaft für ein Engagement bei den Landesspielen bekundet. Am Montag, 15. September 2025, beginnt der Einsatz der Volunteers. Bis zum 17. September sorgen sie dann dafür, dass alle Athlet*innen sich wohlfühlen und bei ihren Wettbewerben das Beste aus sich holen können.

Die zweiten Landesspiele von Special Olympics im Saarland stehen bevor. In einer Woche starten 450 
Athletinnen und Athleten aus dem ganzen Saarland sowie aus anderen Bundesländern in acht 
Sportarten in Saarbrücken, St. Ingbert, Sulzbach und Schiffweiler.

Damit die zweiten Landesspiele reibungslos über die Bühne laufen, hatte Special Olympics mit der 
Ausschreibung auch das Volunteer-Programm ausgerufen. Die Resonanz war überwältigend. Das 
Volunteer-Programm hat alle Erwartungen gesprengt.

In einem Pressegespräch am 8. September auf dem Sportcampus Saar erläuterten Innenminister 
Reinhold Jost und der Präsident von Special Olympics im Saarland Alexander Indermark mit weiteren 
Akteuren, warum so viele Menschen sich bei den Landesspielen engagieren möchten.

500 Volunteers sind bei den Landesspielen im Einsatz. Weitaus mehr Menschen hatten ihre 
Bereitschaft für ein Engagement bei den Landesspielen bekundet.

Alexander Indermark, Präsident von Special Olympics im Saarland: „Es gibt immer mehr Menschen, 
die merken, dass es für sie selbst einen hohen Mehrwert hat, wenn man sich mit Special Olympics 
auseinandersetzt und für ein Engagement entscheidet. Der größte Teil der Volunteers ist im Sport 
selbst bei den Wettbewerben im Einsatz. Die zweite große Gruppe, das sind vor allem Fachkräfte im 
Gesundheitswesen, die uns beim Gesundheitsprogramm unterstützen. Und die dritte große Gruppe 
ist beim wettbewerbsfreien Angebot im Einsatz.“

Die große Resonanz auf das Volunteer-Programm sei ein deutlicher Beweis für den hohen Stellwert 
des Ehrenamtes in der Bevölkerung.

Innenminister Reinhold Jost: „Diese Meldezahlen sind ein Beweis dafür, dass es nicht nur 
irgendwelche abstrakten Zahlen sind, dass das Saarland das Ehrenamtsland schlechthin ist. Wir 
haben etwa 300.000 Menschen, die alleine im Bereich des Sports engagiert sind. Mit Blick auf die 
Vereinsdichte ist das bundesweit spitze. Und das sieht man dann auch hier bei den Landesspielen. 
Die Menschen bringen sich gerne als Volunteer ein. Und davon können wir nicht genug bekommen. 
Wir brauchen etwa 2.000 Volunteers für die Nationalen Spiele im kommenden Jahr. Diejenigen, die 
schon bei den Landesspielen mitmachen, sind für uns eine sehr gute Grundlage. Mit Blick auf die 
Sozialkompetenz ist dieses Engagement ein unglaublicher Gewinn. Da sind wir allen dankbar, die uns 
unterstützen. Der Sport ist einer der großen Transformatoren in unserer Gesellschaft, die uns ein 
Stück besser machen. Für die Inklusion im Saarland sind die Landesspiele noch einmal ein Statement, 
eine politische Standortbestimmung. Inklusion ist für uns eine Überzeugung. Bei den Landesspielen 
können wir noch die eine oder andere Erfahrung für die Nationalen Spiele und die Menschen 
neugierig machen.“

Stellvertretend für alle Volunteers erläuterten Elvira Gelver und Christian Braun, warum sie sich für 
ein Engagement bei den Landesspielen entschieden haben.

Elvira Gelver, Podologin aus Quierschied, war bereits mehrfach für Special Olympics im 
Gesundheitsprogramm „Fitte Füße“ im Einsatz und ist hierfür mittlerweile die Landeskoordinatorin.
Elvira Gelver: „Bei den Nationalen Spielen in Berlin vor zwei Jahren habe ich das erste Mail gespürt, 
wie viel wir voneinander lernen können. Berlin war ein Erlebnis, das mit vielen Emotionen verbunden 
war. Es hat gezeigt, dass alle Menschen wertvoll sind und unsere Stärke die Vielfalt ist. Wenn jemand 
Hakuna Matata erleben möchte, sollte er unbedingt bei den Landesspielen dabei sein. Diese 
sorgenfreie Zeit zu erleben und nachzuvollziehen, wie die Athleten sich fühlen, das muss man erlebt 
haben, das kann nicht in Worte fassen.“

Für Christian Braun, Grundschullehrer und Turner aus Wemmetsweiler, ist es der erste 
ehrenamtliche Einsatz bei Special Olympics. Dabei engagiert er sich nicht nur als Volunteer bei den 
Wettbewerben in der Leichtathletik. Mit seiner im Saarland bekannten Showgruppe „Magic Artists“ 
hat er bei der Eröffnungsfeier in der Neunkircher Gebläsehalle seinen großen Auftritt.
„Die Special Olympics Nationalen Spiele in Berlin haben mich vor zwei Jahren am Fernseher sehr 
ergriffen. Diese Emotionen, diese Freude, das war absolut echt, egal welche Leistung, jeder hat nach 
seiner Möglichkeit teilgenommen. Jeder hat den anderen unterstützt. Das war für mich der Moment 
zu sagen, ich habe Lust, mitzumachen. Die Tage war ich schon beim Vorbriefing der Volunteers dabei 
und war überwältigt von der großen Teilnehmerschar. Ich werde drei Tage in der Leichtathletik mein 
Bestes geben und dafür sorgen, dass die Athleten sich wohl fühlen und ihre Leistung abrufen 
können“, so Christian Braun.

Der Grundschullehrer ist überzeugt, dass es in Sachen Inklusion noch Potential und Luft nach oben 
gibt: „Ich glaube, dass Thema muss noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Den 
Menschen muss bewusstgemacht werden, dass Menschen mit Beeinträchtigung zur Gesellschaft 
gehören. Das muss mehr gepusht werden.“

Dass die Landesspiele aber auch saarländische Unternehmen über das finanzielle Engagement hinaus 
zu einem ehrenamtlichen Engagement motivierten, erläuterte Vincent Meakins von der Sparda-Bank.

„Das Thema Corporate Volunteering ist bei uns ein großes Thema. Wir möchten nicht nur Geld 
geben, sondern uns auch selbst aktiv für gemeinnützige Zwecke engagieren. Da dachten wir, die 
Landesspiele sind eine perfekte Möglichkeit in unserem Unternehmen, bei unseren schon in anderen 
Bereichen ehrenamtlich aktiven Mitarbeitern über das Engagement Barrieren abzubauen. Viele 
haben aber noch eine Scheu und wissen nicht genau, wie sie mit den Menschen umgehen sollen. 
Diese Veranstaltung ist genau das Richtige, das Mindset zu ändern, Begegnungen zu schaffen und 
das Thema unseren Kollegen nahe zu bringen“, so Vincent Meakins.

Er stellte kurz die von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreute „Family-and-Friends-Lounge“ der 
Sparda-Bank vor: „Das ist ein Zelt zum Verweilen und Stärken. Unser Motto: Auftanken, erholen, 
Kraft tanken. Jeder ist eingeladen.“ Ergänzend würde die Sparda-Bank in Kooperation mit dem 
Verein Pro-Inklusionsschaukel im Leichtathletikstadion einen inklusiven Spielplatz aufbauen.

Special Olympics-Athlet Levin Ballbach, eines der Gesichter der Spiele, unterstrich abschließend, was 
alle im Podium einte: Die große Vorfreude auf die Landesspiele mit vielen Höhepunkten im 
Programm. Emely Hen, das zweite Gesicht der Spiele, hatte die Freude, die druckfrisch erschienene 
Programmbroschüre zu den Landesspielen zu verteilen.

Alle Informationen zu den Landesspielen.