
Schnee sehr gut, Sportstätten sehr gut, Leistungen sehr gut, Stimmung sehr gut. „Die deutsche Mannschaft bei den Special Olympics World Winter Games in Italien ist sehr zufrieden“, sagt der Leiter vom TeamSOD, Tom Hauthal, zur Halbzeit der Spiele.
Die 53 Sportler*innen haben am Vorabend der Eröffnung der Weltspiele in Turin einen schönen Empfang des deutschen Generalkonsulats Mailand erlebt. „Die Würdigung und Wertschätzung, die unsere Athlet*innen dort erfahren haben, hat ihnen sehr gut getan. Die Stimmung ist vom ersten Tag an ganz toll“, erklärt Hauthal. Am Tag darauf folgte eine außergewöhnliche und emotionale Eröffnungsfeier in der Inalpi-Arena in Turin, von der alle begeistert gewesen sind. „Dort hat es dann schon gekribbelt. Wir haben uns sehr gut auf die Spiele vorbereitet und wollten endlich loslegen“, berichtet der TeamSOD-Chef.
Am Sonntag und am Montag wurde trainiert und die Sportler*innen wurden entsprechend ihrer Leistungen für die Wettbewerbe klassifiziert. Am Dienstag begannen die Final-Entscheidungen. TeamSOD konnte sich als erstes über einen 4. Platz im Snowboard Riesenslalom Advanced von Christian Monden aus Thüringen freuen. Dann folgte noch ein wahrer Medaillenregen: Im Snowboard Riesenslalom Intermediate holten Michelle Keller, Steven Wilkinson (beide NRW) und Thomas Linsner (Bayern) eine Goldmedaille. Stefanie Wiegel (NRW) sicherte sich Bronze. Der TeamSOD-Chef ist sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen und zuversichtlich, dass es in den anderen Wettbewerben erfolgreich weitergeht.

Tom Hauthal lobt die Sportstätten in Turin und der angrenzenden Bergregion. „Das ist alles super. Es hat viel geschneit, was uns Wintersportler natürlich besonders freut“, sagt er. Die Skilanglauf-Wettbewerbe werden in Pragelato ausgetragen, Schneeschuhlauf und Ski Alpin in Sestriere, Snowboard und Tanzen in Bardonecchia, Short Track, Eiskunstlauf sowie Floorball in Turin.
„Einige Sportstätten waren 2006 Austragungsorte der Olympischen Spiele und jetzt finden hier immer wieder Weltcup-Wettbewerbe statt. Sie sind also sehr gut vorbereitet“, ergänzt er. Beeindruckt ist er ebenso von den italienischen Gastgebern. Wie bei anderen großen internationalen Wettbewerben habe es anfangs logistische Herausforderungen gegeben. „Ganz schnell hat sich das zurechtgeruckelt“, sagt er. Er mag das Essen, die italienische Leichtigkeit und Emotionalität der Leute. „Alle Beteiligten sind superfreundlich und euphorisch. Sie nehmen die Sportler auch mal in den Arm. Das passt gut zu unserem Team“, so Tom Hauthal.
Rund 1.500 Sportler*innen aus mehr als 100 Ländern nehmen an den Weltspielen in Italien teil. Die Wettbewerbe in acht verschiedenen Sportarten finden bis zum 15. März 2025 in Turin und der angrenzenden Bergregion statt.
