Die Teilnehmenden im Alter von fünf bis 25 Jahren durchliefen zunächst verschiedene Übungsstationen, bei denen Koordination, Zielgenauigkeit und Teamarbeit im Fokus standen. Unter Anleitung von Julian Köster wurden spielerisch handballerische Grundlagen vermittelt und weiterentwickelt.
Im Anschluss folgten gemeinsame Abschlussspiele, bei denen der Spaß am Spiel klar im Vordergrund stand. Auch hier brachte sich der Nationalspieler aktiv ein und übernahm zwischenzeitlich die Rolle des Schiedsrichters. Durch das faire Miteinander und die Freude am Handball hatte er allerdings in dieser Rolle weniger zu tun.
Nach der rund 90-minütigen Einheit fand eine offene Fragerunde statt. Dabei standen vor allem Themen rund um den Handballsport, Trainingsalltag und persönliche Erfahrungen im Leistungssport im Mittelpunkt. Die Gesprächsrunde bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, Einblicke in das Leben eines Profisportlers zu bekommen und gleichzeitig einen Austausch auf Augenhöhe zu erleben.
Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit für Autogramme und gemeinsame Fotos mit Julian Köster, der diese mit großer Freude und Geduld erfüllte.
Chance für alle
Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Longericher SC durchgeführt. Auch der Landessportbund NRW war vor Ort und machte auf die Bewerbung der Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region KölnRheinRuhr aufmerksam.
Pia Horenkamp von Special Olympics NRW betonte die nachhaltige Wirkung solcher Formate: „Das Training hat einmal mehr gezeigt, wie Sport Menschen unabhängig von individuellen Voraussetzungen zusammenbringt und Inklusion im Alltag erlebbar macht. Gleichzeitig unterstreicht es die Bedeutung starker Partnerschaften mit lokalen Akteur*innen wie der Stadt Köln, dem Stadtsportbund Köln und dem Longericher SC, ohne die solche Veranstaltungen nicht möglich wären. Die Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele bietet darüber hinaus die Chance, Inklusion und Vielfalt langfristig im Sport in Nordrhein-Westfalen zu verankern.“
Die gelungene Veranstaltung unterstreicht den Wunsch, vergleichbare inklusive Trainingsangebote künftig weiter auszubauen – sowohl in Köln als auch im gesamten Sportland Nordrhein-Westfalen.
Alltag Inklusion
Im Rahmen des Projekts Alltag Inklusion werden in insgesamt sechs Kommunen in Nordrhein-Westfalen gezielt Unified Sportangebote gefördert. Ziel ist es, bestehende Sportgruppen für Menschen mit und ohne Behinderung zu öffnen und so nachhaltige inklusive Strukturen zu schaffen.
Wir bedanken uns bei allen Partnern, die diesen Tag mit uns möglich gemacht haben! Insbesondere dem Longericher SC, der Stadt Köln, dem Stadtsportbund Köln, dem Landessportbund NRW, dem Handballverband Nordrhein, der Glücksliga und unserem Botschafter Julian Köster, der tags zuvor für sein Engagement für uns mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports von der Deutschen Olympischen Akademie ausgezeichnet wurde.
Bericht: Special Olympics NRW
Foto: Sarah Rauch / Special Olympics NRW
Presse-Berichte
- DHB: Julian Köster beim inklusiven Training in Köln: “Handball ist ein Sport für alle”
- Express: Julian Köster macht Kinder mit besonderer Köln-Aktion glücklich
- DOSB: Köster setzt Zeichen für Inklusion
- Daikin HBL Newsletter: Foto der Woche
TV Bericht
ZDF heute: Julian Köster verbindet Handball und Inklusion
