Der Landesverband Special Olympics Brandenburg war mit insgesamt 15 Delegationen und knapp 240 Teilnehmenden, darunter 164 Athlet*innen und Unified-Partner*innen sowie 70 Delegationsleitungen, Headcoaches und Trainer*innen aus Brandenburg im Saarland zu Gast. Bei hochsommerlichen Witterungsbedingungen und bester Stimmung ging das „Team Brandenburg“ an insgesamt sechs Wettbewerbstagen in den Sportarten Boccia, Bowling, Fußball, Hockey, Kanu, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen und Tischtennis an den Start. Erstmals wurden bei Nationalen Spielen die Sportarten Hockey und Rudern ausgetragen. Drei Delegationen aus Brandenburg hatten sich dafür bei den Landesspielen 2025 in Potsdam erfolgreich qualifiziert und konnten nun im Saarland ihr Können unter Beweis stellen.
Insgesamt wurden die Athlet*innen und Unified-Partner*innen aus Brandenburg für ihre herausragenden Leistungen mit
29 Goldmedaillen,
56 Silbermedaillen,
38 Bronzemedaillen
sowie zahlreichen guten Platzierungen (4.–8.Platz) belohnt.
Ein besonderer sportlicher Höhepunkt war der Erfolg der 4-mal-100-Meter-Staffel in der Leichtathletik. Die „schnellste Staffel Deutschlands“ kommt nun aus Brandenburg von der Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam e.V.
Die Nationalen Spiele sind weit mehr als ein sportlicher Wettbewerb. Sie schaffen Begegnungen, fördern Gemeinschaft und machen sichtbar, wie Inklusion durch Sport gelebt werden kann. Für viele Athlet*innen sind die Spiele ein besonderes Highlight, auf das sie sich über Jahre hinweg vorbereiten. Alle konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, neue Freundschaften knüpfen und das Sportland Brandenburg mit seinen vielen tollen Vereinen und sozialen Organisationen würdig vertreten.
Die hochsommerlichen Bedingungen stellten alle Teilnehmenden vor eine Herausforderung. „Wir sind unendlich stolz auf jede einzelne Leistung.“ so Matthias Pietschmann, Vorstand der Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam e.V. und Präsident von Special Olympics Brandenburg. „Aber was mich am meisten beeindruckt hat, war der unglaubliche Zusammenhalt. Bei mehr als 35 Grad aufeinander zu achten, sich gegenseitig zu helfen und dann gemeinsam solche Erfolge zu feiern, das ist der wahre Geist von Special Olympics. Diese Spiele waren ein eindrucksvolles Zeugnis für gelebte Inklusion und den unbändigen Willen unserer Athlet*innen.“
Auch abseits der Wettbewerbe war dies deutlich spürbar. Dank der Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt des Landes Brandenburg (MASZG) und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam (MBS) konnten alle Delegationen in einheitlichen Teamshirts und Caps auftreten. Die gemeinsame Kleidung stärkte nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern machte das „Team Brandenburg“ sowohl bei der Eröffnungsfeier, bei der Athlet*innen-Disco als auch zur Abschlussveranstaltung weithin sichtbar. Auch unser Special Olympics Brandenburg-Maskottchen „Branno“ besuchte gemeinsam mit uns die Athlet*innen-Disco und sorgte dort für richtig gute Laune.
Am 11. September werden alle Athlet*innen beim Sportler-Empfang in Potsdam noch einmal für ihre Leistungen von der Potsdamer Oberbürgermeisterin Noosha Aubel geehrt. Dort möchten wir gemeinsam auf die sportlichen Erfolge mit 123 Medaillen und tollen Platzierungen und die besonderen Momente der Nationalen Spiele zurückblicken.
Wir gratulieren allen Athlet*innen herzlich zu ihren Leistungen und sind stolz darauf, wie sie Special Olympics Brandenburg bei den Nationalen Spielen vertreten haben. Die Spiele im Saarland haben einmal mehr gezeigt: Sport verbindet Menschen, stärkt das Selbstvertrauen und schafft echt Teilhabe.

