Glücklich und stolz zeigte sich Erwin Horak, Präsident von Special Olympics Bayern: „Herzlichen Glückwunsch an Sophie Dziadek zu dieser großartigen Auszeichnung. Die erstmalige Wahl einer Special Olympics Athletin bei der Wahl zum Sportler des Jahres ist ein großer Schritt für Special Olympics in Deutschland.“ Die Wahl einer bayerischen Athletin sei laut Horak sehr erfreulich und ein großartiges Signal für die Arbeit von Special Olympics Bayern. „Bei dieser Wahl geht es aber um ein wichtiges Zeichen an unsere Gesellschaft. Sophie Dziadek ist mit ihren Leistungen und ihrem Mut Vorbild für alle Athletinnen und Athleten bei Special Olympics. Sie zeigt Haltung und beweist, dass Teilhabe und Inklusion im Sport möglich sind,“ so Horak weiter.
Sophie Dziadek selbst zeigte sich überwältigt: „Ich freue mich unglaublich über diese Auszeichnung. Es bedeutet mir sehr viel, dass meine Leistungen gesehen werden. Ich hoffe, dass viele Menschen dadurch erfahren, wie stark und vielfältig wir Athletinnen und Athleten von Special Olympics sind. Der Sport gibt mir Mut – und heute gebe ich etwas davon zurück.“
Zehn Athlet*innen aus verschiedenen Sportarten waren zuvor für die Auszeichnung nominiert worden. Eine prominent besetzte Jury aus Sport, Politik, Medien und Partnerorganisationen wählte Dziadek zur Gewinnerin. Die Ehrung würdigt ihre beeindruckenden sportlichen Erfolge im Short Track ebenso wie ihre persönliche Entwicklung und ihr Engagement als Athletin von Special Olympics.
Die erstmalige Verleihung der Auszeichnung „Special Olympics Sportler*in des Jahres“ im Rahmen der renommierten Sportlerwahl des Jahres in Baden-Baden markiert einen bedeutenden Schritt hin zu mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und gleichberechtigter Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung im Sport und in der Gesellschaft.

