An den Offenen Brandenburger Landesmeisterschaften im Rudern am 19. und 20. September 2026 auf der traditionsreichen Regattastrecke Beetzsee in Brandenburg an der Havel nahmen auch Athlet*innen und Unified Partner*innen von Special Olympics Brandenburg (SOBRB) erfolgreich teil.
Erstmals kam bei der Veranstaltung auch unser eigenes Ruderboot zum Einsatz, das durch die Förderung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) für SOBRB im Frühjahr 2026 angeschafft werden konnte.
Feierliche Taufe des neuen Ruderboots
Gemeinsam mit Sportminister Gordon Hoffmann, der Präsidentin des Ruderverbandes Brandenburg, Ulrike Hartmann, dem Oberbürgermeister von Brandenburg an der Havel, Daniel Keip und SOBRB-Präsident Matthias Pietschmann fand zwischen den Rennen und Siegerehrungen des Sonntags die feierliche Taufe des Doppelzweier statt.
Minister Gordon Hoffmann gab dem Boot seinen Namen: #GemeinsamStark.
Gemeinsam im Boot
Im Anschluss unternahm er gemeinsam mit unserer Trainerin und Unified Partnerin Linda Betker eine kleine Wettfahrt gegen das Boot Keip/Pietschmann und stellte auch sein sportliches Talent unter Beweis. Zuvor hatte er die Bedeutung unseres langjährigen Engagements gewürdigt: „Der Doppelzweier bietet hierfür ein passendes Bild: Zwei Menschen sitzen in einem Boot, müssen sich aufeinander verlassen, einen gemeinsamen Rhythmus finden und ihre Kräfte koordinieren. Erfolg entsteht durch Zusammenspiel, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung. Der Sport kann dabei beispielhaft zeigen, wie Gemeinschaft und Inklusion gelebt werden: Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen kommen zusammen, treiben gemeinsam Sport und erreichen ihre Ziele als Team.“
Mehr Möglichkeiten für inklusiven Rudersport
Das Boot ist ein wichtiger Baustein für unser inklusives Ruderangebot im Land Brandenburg und ermöglicht Menschen mit geistiger und/oder mehrfacher Behinderung den Zugang zum Rudersport – im Training, bei Special Olympics Regatten und anderen Ruderwettbewerben. Der Ruder-Club Plaue (Havel) e. V. stellt hierfür den notwendigen Lagerplatz zur Verfügung und bindet das Boot in seinen Vereinsbetrieb ein. Nach vorheriger Abstimmung wird das Boot zudem weiteren Vereinen zugänglich gemacht. Damit entsteht ein langfristiges, regional verankertes Angebot, das vielen Menschen neue Zugänge zum Sport ermöglicht.
