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22.10.2018 09:46 Uhr

Neue Impulse durch Wechsel im Präsidium

Special Olympics Baden-Württemberg wählt Beate Slavetinsky und Mathias Tröndle in die Spitze des Verbands.

Im Landesverband Baden-Württemberg von Special Olympics (SOBW), dem weltweiten Sportverband für Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung, gibt es einen Wechsel an der Spitze.  Bei der von SOBW-Präsident Harald Denecken geleiteten diesjährigen Mitgliederversammlung  am 16. Oktober in der Karlsruher Europahalle wählten die Teilnehmer einstimmig Beate Slavetinsky zur neuen Vizepräsidentin für Finanzen  und Mathias Tröndle zum Vizepräsdenten mit dem Aufgabenbereich Sport.

Weitere Schritte zur gleichberechtigten Teilhabe

Beate Slavetinsky folgt in ihrem Amt im Präsidium dem Ehrenpräsidenten  Fritz Wurster nach, der in den vergangenen Jahren das Amt des Schatzmeisters bekleidete.  Die ehemalige Prokuristin und kaufmännische Leiterin von TV Baden  will vor allem dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad der „unschätzbar wertvollen Arbeit von Special Olympics“ zu steigern und für weitere Unterstützung in Wirtschaft und Gesellschaft werben. Als Vizepräsident für den Sport löst Mathias Tröndle jetzt Peter Gack ab, der 2004 zusammen mit Wurster SOBW als Vorreiter-Verband von Special Olympics Deutschland gegründet hatte. „Auf dem Weg der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Sport und Gesellschaft weitere Schritte zu gehen“, sieht Tröndle als das wichtigste Ziel seiner neuen Aufgabe.  Er kann dabei auf eigene praktische Erfahrungen zurückgreifen. Tröndle ist Vorsitzender der Turnerschaft Durlach, die seit Jahren erfolgreich inklusiven Sport in Handball, Judo und Tischtennis betreibt.

„Wir freuen uns, zwei sehr kompetente und motivierte Macher gewonnen zu haben“, setzt  SOBW-Geschäftsführer Christian Sigg auf die Impulse der beiden neuen im vierköpfigen Präsidium, dem neben ihnen Präsident Harald Denecken und Vizepräsident Thomas Poreski angehören.  Sigg ist sich sicher:  „Beate Slavetinsky und Mathias Tröndle werden dem Verband kompetent und professionell helfen, sich weiter zu entwickeln.“

Fritz Wurster und Peter Gack, die sich beide aus ihren Ämtern zurückzogen, dankte Denecken im Namen der Versammlung „für ihr langjähriges außerordentliches und beispielgebendes Engagement.“  

Tatjana Raible ist neue Athletensprecherin

Auch im Amt des Athletensprechers gab es an diesem Abend eine Veränderung. Der bisherige Athletensprecher Martin Baum übernimmt ab sofort die Position des Stellvertreters. Auf seinen Platz folgt Tatjana Raible. Neuland bedeutet das für die Reiterin Raible aber keines. Sie hat bereits in der Vergangenheit Erfahrungen im Athletenrat sammeln können. Des Öfteren übernahm sie dessen Leitung oder berichtete von Veranstaltungen. 2017 war sie zudem gemeinsam mit ihren Athletenkollegen Tim Hauser und Ex-Speerwerferin Christina Obergföll das Gesicht der Landes-Sommerspiele in Offenburg.

Den Großteil des Abends nutzten die SOBW-Verantwortlichen allerdings, um den Mitgliedern über aktuelle sowie Geschehnisse des vergangenen Jahres  zu berichten. Im Mittelpunkt dabei stand die prekäre finanzielle Lage, in der sich SOBW 2017 und Anfang 2018 befunden hatte. Die Mitglieder zeigten dafür Verständnis und machten Zugeständnisse, in Zukunft finanziell den Verband ein wenig zu entlasten.

Alle Wahlen der Mitgliederversammlung im Überblick:

·         Beate Slavetinsky, Schatzmeisterin und Vizepräsidentin

·         Mathias Tröndle, Vizepräsident Bereich Sport

·         Christine Hagg, Rechnungsprüferin

·         Tatjana Raible, neue Athletensprecherin

·         Martin Baum, Stellvertreter Athletensprecher

·         Michael Obreiter, 2. Rechnungsprüfer

·         Peter Gack, Ehrenmitglied

·         Fritz Wurster, Ehrenpräsident und Assistenz des Athletenrates

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