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25.01.2019 16:45 Uhr

Landes-Winterspiele 2019: 1. Wettbewerbstag

Der erste Wettbewerbstag der Landes-Winterspiele in Todtnauberg ist zu Ende gegangen. Bis zum Freitagmittag standen vor allem die Klassifizierungswettbewerbe auf dem Programm.

„Es ist egal welche Platzierung am Ende herausspringt“, erklärt Schneeschuhläufer Thorsten Haas (30) von der Schwarzwaldwerkstatt Dornstetten und ergänzt: „Hauptsache es macht Spaß, man kann Kontakte austauschen und Freunde kennenlernen.“ Nichtsdestotrotz will auch Thorsten sein Bestes geben. Er ist das zweite Mal in Todtnauberg dabei – er kennt die Abläufe bestens. Kurz vor dem Mittagessen trat er in den Klassifizierungswettbewerben über die 200 Meter an.

Für seinen Kollegen Kenan Sengül (25) sind es hingegen die ersten Spiele. Er ist seit zwei Jahren dabei und startet über die 100 und 200 Meter. Besonders aufregend findet er die Athleten-Disko, wo sich alle Athleten gemeinsam am Abend zum Tanzen getroffen haben. Sport braucht eben auch Ausgleich. 

Zurück zum eigentlichen Sport: Auch die Ski-Rennläufer waren am Freitag im Einsatz. Der 24-jährige Felix Boos von der Lebenshilfe Baden-Baden Bühl ist ebenfalls zum ersten Mal bei den Spielen dabei, dafür aber mehr als fokussiert: „Am Ende möchte ich Gold oder Silber holen, mal sehen, was passiert.“ Einzig wegen der Medaillen ist Felix aber nicht hergereist. Das Skifahren mache ihm Spaß und die Gemeinschaft ist auch immer wieder ein wichtiger Motivationsgrund.

Michael Daiber, Referat Kultus, Jugend und Sport vom Kultusministerium Stuttgart besuchte am Freitag die verschiedenen Wettbewerbsstätten. „Mich fasziniert es immer wieder auf’s Neue zu sehen, dass es immer Möglichkeiten gibt Sport zu treiben“, zeigte Daiber sich beeindruckt von den Sportlern. Es kann einfach „jeder in seinem Rahmen tun, was er möchte.“ Hier wird der Leistungsgedanke mit dem Breitensport kombiniert, sodass jeder auf seine Kosten kommt.

Nicht weniger aktiv waren auch die Langläufer, die vormittags zunächst ebenfalls in den Klassifizierungs-Wettbewerben um die Zuweisung in die entsprechenden Leistungsgruppen wetteiferten. Philipp Hofmann (36)  vom TREFFPUNKT Caritas bestritt bei seinen zweiten Winterspielen am Vormittag zunächst die drei Kilometer, um nach der Mittagspause im Staffelrennen seine Kollegen Michael Kroker (42) und das Küken Isabelle Schildheuer (21) in der Staffel zu unterstützen. Für Isabelle, die im März als Kanutin zu den Weltspielen nach Abu Dhabi reist, sind es die ersten Winterspiele. „Ich will einfach Vollgas geben und nach vorne schauen“, gab sie sich über mögliche Medaillenwünsche sehr zurückhaltend.

 

Die Ergebnisse in der Übersicht:

 

 

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