Über 20 Teilnehmende aus verschiedenen Sportvereinen und Behindertenhilfe-Organisationen nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Praxis zu vertiefen. Die Teilnehmenden waren sportaffine Personen mit geistiger Behinderung mit ihren Trainerinnen und Trainern.
Im Mittelpunkt standen das Rollenverständnis von Trainer und Assistent, die Gestaltung von Sportstunden sowie zentrale Themen wie Motivation, Vorbildfunktion und die Prävention sexualisierter Gewalt. Neben theoretischen Impulsen sorgten vor allem praxisnahe Einheiten in der Sporthalle für Abwechslung – vom Stationen-Lauf über kreative Aufwärmspiele bis hin zu Entspannungsübungen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Bildung inklusiver Trainerteams. Menschen mit geistiger Behinderung lernten in neuer Rolle als Übungsleiter-Assistent/in Wege kennen, wie sie ihre Trainerinnen und Trainer tatkräftig unterstützen und so aktiv Mit-Verantwortung in der Sportstunde übernehmen können.
„Die Teilnehmenden lernen nicht nur, wie man Sportstunden sinnvoll aufbaut, sondern auch, wie wichtig Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung sind“, betonte Referent Martin Metz. Gemeinsam mit Martin Glitsch und Sarah Heyer-Müller von WLSB führte er durch das abwechslungsreiche Programm.
Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden ihre Urkunden, verbunden mit dem Wunsch, das Gelernte zusammen in ihren Vereinen umzusetzen. Das gemeinsame Gruppenfoto und positives Feedback rundeten das Wochenende ab.




