Newsletter Juli 2020

1. Aktuelles

Foto: SOD/Sascha Klahn

SOBW startet im September wieder mit ersten Veranstaltungen

Nach der pandemiebedingten Pause seit Mitte März wird SOBW ab September wieder Veranstaltungen durchführen. Selbstverständlich werden diese Veranstaltungen unter Beachtung aller Vorgaben zu Hygiene und Abstand stattfinden, die seitens SOD, des Landes-Sport-Verbands BW und auch der jeweiligen Sport-Fachverbände notwendig sind.

Derzeit sind folgende Veranstaltungen in Vorbereitung:

  • Leichtathletik-Fest in Ettlingen 23.-24.09.2020 (geplanter Anerkennungswettbewerb)
  • Radsport-Tag in Walldürn 28.09.2020 (geplanter Anerkennungswettbewerb)
  • Fußball Unfied-Turnier in Hoffenheim 01.- 02.10.2020 (geplanter Anerkennungswettbewerb)
  • Boccia-Turnier in Dornstetten, 03.10.2020 (geplanter Anerkennungswettbewerb)
  • Schwimmen in Eppelheim, 10.10.2020 (geplanter Anerkennungswettbewerb)
  • Tischtennis-Turnier in Scheer, 24.10.2020 (evtl. Anerkennungswettbewerb)
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Wir freuen uns, dass wir als Sportverband in diesen Zeiten einen Grund zur Vorfreude auf etwas bieten können, auf was wir alle eine sehr lange Zeit verzichten mussten: auf die Freuden des gemeinsamen Sporttreibens, auf eine Abwechslung vom immer noch sehr eingeschränkten Alltag, und auf ein Wiedersehen mit Freunden und Bekannten bei Special Olympics. 

Bei aller Freude darüber achten wir mit größter Sorgfalt darauf, dass wir gleichzeitig unser Möglichstes zum besonderen Schutz unser Athletinnen und Athleten tun. 

Foto: SOBW/Lorena Grimmig

SOBW veranstaltet zum ersten Mal Online-Wettbewerbe

Durch Corona können seit Monaten keine Sportveranstaltungen mehr stattfinden. Um Kontakt, Bewegung und Spaß unter den SOBWlern auch in diesen Zeiten zu fördern, hatte sich Dirk Siegel, unser neues Teammitglied (siehe "6. Aus dem Verband") einen Online-Wettbewerb ausgedacht.

Auf  der Seite Online-Wettbewerb erklärt Dirk in einfachen Videos gemeinsam mit einem Kollegen oder einer Kollegin die jeweilige Aufgabe. Im Videotext wird in Einfacher Sprache erläutert, wie man an dem Wettbewerb teilnehmen kann. Seit 19. April haben bereits sechs Wettbewerbe stattgefunden, über 50 Teilnehmer*innen haben dabei mitgemacht, darunter auch Sportverbände wie der WSLB und der DOSB. Die fleißigsten Teilnehmer*innen waren die Bewohner der WGs unseres Mitglieds Schwarzwaldwerkstatt Dornstetten. Und mit den SO-Landesverbänden Rheinlandpfalz und Nordrheinwestfalen konnte jeweils ein gemeinsamer Wettbewerb durchgeführt werden. „Trotz der Corona-Beschränkungen konnten wir damit die Kontakte zu anderen Landesverbänden weiter festigen. Auf diese Weise sind wir, trotz Abstand, enger zusammengerückt“, freut sich Dirk Siegel.

Der Einsendeschluss des letzten Wettbewerbs wurde auf den 17. Juli verlängert. Am 24. Juli ist Siegerehrung – online, versteht sich.

Foto: SOBW

SOBW jetzt auch auf Instagram

Um noch mehr und vor allem jüngere Menschen mit unseren Informationen zu erreichen und vor allem mit Impressionen von unseren Veranstaltungen zu begeistern, sind wir seit Ende Mai auch auf Instagram Hier geht’s zu unserem Account: Instagram-Account SOBW 

Und auch der Facebookauftritt von SOBW auf Facebook SOBW wird wieder regelmäßig bespielt. Schaut doch mal vorbei!!!

2. Sportentwicklung

Begegnungstage im und durch Sport

Am 1. September startet SOBW das neue Projekt „Begegnungstage im und durch Sport“. Mit zehn Begegnungstagen möchte SOBW Sportvereine und Einrichtungen der Behindertenhilfe zusammenbringen. Ziel ist, Begegnung im Sportverein auf Augenhöhe zu ermöglichen. Dies kann auf unterschiedliche Art geschehen, beispielsweise durch ein Schnupperangebot für Menschen mit Behinderung in einer bestimmten Sportart im Verein, durch die Ausrichtung eines inklusiven Spiel- oder Sportfestes oder durch ein Netzwerktreffen für ein gegenseitiges Kennenlernen im Vereinsheim. Mit diesem von der Aktion Mensch zunächst für ein Jahr geförderten Projekt will SOBW entsprechende Anfragen von Sportvereinen und Einrichtungen der Behindertenhilfe aufgreifen und Inklusion und Teilhabe im Sportverein langfristig fördern.

Haben Sie Interesse an der Ausrichtung eines solchen Begegnungstages oder suchen Sie als Einrichtung der Behindertenhilfe Möglichkeiten bei Ihnen vor Ort, mit Sportvereinen in Kontakt zu kommen? Dann unterstützen wir Sie gerne!

Ihr Ansprechpartner für die Begegnungstage ist Fridolin Gold, erreichbar per Mail unter: fridolin.gold@so-bw.de

3. Partizipation

Foto: SOBW/Martin Metz

Arbeit des Athletenrats in Corona-Zeiten

Seit Beginn der Corona-Pandemie finden die meisten Meetings in Organisationen virtuell statt, so auch bei SOBW. Doch nicht nur die Geschäftsstelle tagt regemäßig via Zoom, sondern auch der Athletenrat. Denn die Planungen insbesondere der landesspiele 2021 in Mannheim gehen trotz Corona ja weiter.

In seiner letzten Sitzung hat der Athletenrat Michael Lofink zur Kontaktperson für die Landesspiele ernannt. In dieser Funktion nimmt er künftig Anliegen der Athleten hinsichtlich der Landesspiele entgegen und bespricht diese mit dem Athletenrat.
Für kommenden Herbst plant der Athletenrat eine Begehung der Wettbewerbsstätten in Mannheim. Außerdem hat der Athletenrat sich für die Veranstaltung eines Athletenabends mit Versammlung, Wahlen und Disco im Rahmen der Landesspiele ausgesprochen.

Ein weiteres Thema ist die Geschäftsordnung, die der Athletenrat derzeit für sich erstellt, um Wahlen, Arbeitsweise und Aufgaben dieses Gremiums verbindlich festzulegen und damit auch für alle transparent zu machen.

4. Inklusion im Sport

Foto: SOBW

DOSB-Interview mit Sport-Inklusionsmanager Martin Metz

Martin Metz macht weiter. Der 31-Jährige bleibt auch nach Ende des zweijährigen DOSB-Projekts, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert wird, Sport-Inklusionsmanager bei Special Olympics Baden-Württemberg (SOBW).

Im Interview mit dem DOSB Anfang Mai berichten er und SOBW-Geschäftsführer Christian Sigg, was das Projekt so nachhaltig und erfolgreich macht.

Was haben Sie in den vergangen beiden Jahren in Sachen Inklusion erreicht und was sind Ihre weiteren Pläne?

Martin Metz: Unsere Zukunftsvision ist, dass wir kein Verband für, sondern von Menschen mit geistiger Behinderung sind. Deshalb binden wir sie viel intensiver als früher ein, etwa bei der Vorbereitung der Landessommerspiele im kommenden Jahr und hier zum Beispiel bei der Wegeleitung und bei der Gestaltung des Rahmenprogramms. Das ist ein Teil unseres Athletenprogramms Sport. Die größte Herausforderung dabei ist die knappe Zeit. Wenn ich in zwei Stunden viel abzuarbeiten habe, werde ich als Sitzungsleiter manchmal schon etwas ungeduldig. Aber wenn man die Ressourcen der Menschen mit geistiger Behinderung erst einmal herausgelockt hat, sind sie sehr wertvoll.

Christian Sigg: Martin Metz konnte sich mit einer Dreiviertel-Stelle endlich um unsere Wunschthemen kümmern, die wir schon länger in der Schublade hatten. Beispielsweise haben wir den Athletenrat, die Vertretung der Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung, gestärkt. Er ist ohnehin schon seit jeher mit Sitz und Stimme in unserem Präsidium vertreten. Jetzt konnten wir die vermehrte Einbindung mit unserem Athletenprogramm Sport endlich umsetzen. Damit Teilhabe im Präsidium auch gelingt, bereiten wir alle Unterlagen in Leichter Sprache auf. Davon profitieren übrigens alle Präsidiumsmitglieder, denn die Themen werden so viel greifbarer und verständlicher. Mit solchen Erfolgen haben wir die Landesregierung überzeugt, das Projekt Sport-Inklusionsmanager weiter zu fördern.

Kennen die Mitglieder des Athletenrats solche Mitsprachemöglichkeiten auch aus ihrem Alltagsleben?

Christian Sigg: Einige schon, etwa weil sie an ihrer Arbeitsstelle im Werkstattrat sind. Aber die meisten erfahren eine solche respektvolle Behandlung außerhalb des Sports leider kaum. Die Umwelt traut ihnen oft zu wenig zu. Die Kompetenz, eine eigene Meinung zu haben und zu äußern, wurde bei vielen nie aufgebaut. Wenn sie im Athletenrat erstmals die Begegnung auf Augenhöhe kennenlernen, ist das keine kleine Veränderung, sondern es öffnet sich ein Scheunentor. Das führt dazu, dass sie auch im Alltag viel selbstbewusster für ihre Belange eintreten.

Martin Metz: Dieses Empowerment wollen wir auch bei den Begegnungstagen voranbringen, die wir jetzt planen. Denn einen Zugang zum Vereinsleben kann man nicht nur über den aktiven Sport bekommen, sondern auch als Fan oder als passives Mitglied, indem man beispielsweise bei Festen beim Getränkeausschank hilft. Nicht alle haben ein Leistungsniveau, mit dem sie sofort in eine Trainingsgruppe einsteigen können, aber auch ihnen wollen wir inklusive Kontakte im Umfeld des Sports ermöglichen.

Sie arbeiten nach dem Unified Sports-Konzept. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Martin Metz: Dabei bilden Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Teams oder Tandems. Das ist in vielen Sportarten schon sehr verbreitet, etwa im Fußball. Das Unified Sports-Konzept funktioniert aber auch bei Boccia, Radfahren, Schwimmen oder Ski-Alpin, dort ist es aber noch nicht so bekannt. Für diese Angebote noch viel mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gewinnen, ist eines meiner weiteren Ziele.

Erleben Sie in Ihrer Arbeit Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Behinderung?

Martin Metz: In unserem Team kommunizieren wir offen und ehrlich, mit meiner Hörbehinderung wurde ich sofort sehr gut aufgenommen, auch die nötige technische Unterstützung habe ich bekommen. Da gibt es keinerlei Berührungsängste. Im Umgang mit Menschen mit einer geistigen Behinderung ist das oft anders, weil ihr Verhalten anfangs schon verunsichern kann. Sie sind manchmal sehr überschwänglich, das kann auf andere distanzlos wirken. Darauf bereiten wir Helferinnen und Helfer aus Schulen oder Unternehmen vor, die bei unseren Veranstaltungen ehrenamtlich aktiv sind. Wir zeigen ihnen, wie man Menschen mit Behinderung ein würdiges Feedback geben, aber trotzdem eigene Grenzen ziehen kann.

Ihre Expertise ist jetzt von den Organisatoren der Weltspiele Special Olympics 2023 angefragt worden. Sehen Sie sich bei der Inklusion als Vorreiter?

Christian Sigg: Das sind wir beim Bundesverband und in den Landesverbänden von Special Olympics Deutschland alle. Es gibt überall viele gute Ansätze. Beispielsweise gab es beim Athletenforum im Januar diesen Jahres in Berlin mit allen amtierenden Athletenräten deutschlandweit eine sehr ausgereifte Einbindung der Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung, aber die Ressourcen sind eben nicht überall gleich gut. Wir hatten dank der Förderung und sehr guten Begleitung im DOSB-Projekt die Chance, uns zu professionalisieren. Martin Metz ist als Sport-Inklusionsmanager bei SOBW zu einem Dreh- und Angelpunkt geworden, auch für unsere ehrenamtlichen Sportkoordinatoren, die vorher engagierte Einzelkämpfer waren. Jetzt ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile geworden. Und das Wissen, das wir uns erarbeitet haben, bringen wir in die deutschlandweite Entwicklung dieses zentralen Bereichs natürlich mit ein.

(Quelle: DOSB)

5. Unterstützung

Foto: SOBW

Café del Rey ist neuer Sponsor von SOBW

Nachhaltigkeit und soziales Engagement sind Kernanliegen von Café del Rey. Das Unternehmen mit Sitz in Bruchsal will nicht nur außergewöhnlich guten Kaffee zu fairen Preisen vertreiben, sondern Vorbild in Sachen Engagement für eine gerechte, inklusive und ökologisch nachhaltige Welt sein.

Vor diesem Hintergrund hat sich CEO Florian Pfeifer für ein Silber-Sponsoring für Special Olympics Baden-Württemberg entschieden. „Das Thema Inklusion muss in die breite Masse. Was eignet sich dafür besser, als der Sport,“, ist er überzeugt und spricht dabei aus eigener Erfahrung. Er engagiert sich ehrenamtlich in einer Sportgruppe der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten und arbeitet mit deren Werkstätten zusammen, die u.a. den Kaffee für Café del Rey verpacken.

Für SOBW ist die neue Partnerschaft ein Glücksfall: „Wir haben die gleiche Vision einer Gesellschaft, in der sich jeder gemäß seiner Fähigkeiten einbringen kann“, sagt SOBW Geschäftsführer Christian Sigg. Darin stecke viel Potential Und in der Tat ist man bereits im Gespräch in Sachen Kooperation im Rahmen der Landesspiele 2021.

Foto: SOBW/Lorena Grimmig

BBBank Stiftung fördert Gesundheitsprogramm

Mit 20.000 Euro fördert die BBBank Stiftung in diesem Jahr das Gesundheits-programm Healthy Athletes® - Gesunde Athleten von Special Olympics Baden-Württemberg (SOBW). Davon profitieren derzeit landesweit jährlich bis zu 250 Menschen mit geistiger Behinderung, die bei SOBW Sport treiben. „Mit dieser Förderung können wir die Wirkung des Gesundheitsprogramms deutlich erhöhen“, freut sich SOBW-Geschäftsführer Christian Sigg.

Wichtiger Partner von SOBW ist seit Jahren die AOK Baden-Württemberg, die das Gesundheitsprogramm unterstützt. Denn schließlich füllt Special Olympics Baden-Württemberg mit diesem auf die Zielgruppe angepassten Angebote eine wesentliche Lücke in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.

Die BBBank Stiftung ist ebenfalls vom Ansatz der ganzheitlichen Förderung überzeugt:

„Das Gesundheitsprogramm von Special Olympics Baden-Württemberg ist bedürfnisorientiert und durchdacht. Mit unserer finanziellen Förderung sagen wir den vielen Ehrenamtlichen „Danke“ und helfen vor allem Menschen mit Behinderung bei der Selbsterhaltung ihrer Gesundheit.“ so Ralf Baumann, Vorstandsmitglied BBBank Stiftung.

Aufgrund Corona konnte eine persönliche Spendenübergabe im Frühjahr nicht stattfinden. Stattdessen konnten wir mit Unterstützung der BBBank-Stiftung einen kleinen Film drehen – zu sehen auf der Homepage der BBBank-Stiftung.

6. Aus dem Verband

Foto: SOBW/Lorena Grimmig

Planungsstand Landesspiele

Die Planung der Landesspielen von SOBW vom 15 bis 18. Juni 2021 in Mannheim läuft bereits auf Hochtouren. Auch wenn heute noch nicht absehbar ist, wie sich die Corona-Pandemie entwickeln wird, geht SOBW von einer Durchführung der Landesspiele aus, ggf. unter Einhaltung entsprechender Corona-Spielregeln.

Die Ausschreibung zu den Landesspielen wird noch in diesem Sommer online gehen, die Möglichkeit zur Anmeldung wird dann entsprechend auch schon freigeschaltet.

Die Website zu den Landesspielen Landes-Sommerspiele Mannheim ist ebenfalls bereits eingerichtet und wird nun nach und nach mit aktuellen Informationen zu den Sportstätten, den kooperierenden Sportvereinen und dem Rahmenprogramm, einer Vorstellung unserer Sponsoren, sowie Hinweisen zu Unterkünften und Tipps zur Anreise bestückt.

Und auch das Organisationsteam für die Landesspiele steht:

  • Nina Miketta: Projektleitung Landes-Sommerspiele, erreichbar über nina.miketta(at)so-bw.de, mobil 0151 63 33 91 66
  • Dirk Siegel: Zuständig für die Bereiche: Sport, Logistik und Sicherheit, erreichbar über dirk.siegel(at)so-bw.de, mobil 0178 14 76 839
  • Laura Sporning: Zuständig für die Bereiche: Helfer und Rahmenprogramm, erreichbar über laura.sporning(at)so-bw.de, mobil 0151 63355211 
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Mittlerweile konnte das Orga-Team fast alle Sportstätten gemeinsam mit den ausrichtenden Sportvereinen und Vertreter*innen der Stadt Mannheim in Augenschein nehmen. Auf dem Foto ist das Team bei der Besichtigung der Sportstätte für das „Freiwasserschwimmen“  im Freibad des Schwimmvereins Mannheim am Stollenwörthweiher zu sehen.

Zuwachs in der Geschäftsstelle

Zur Vorbereitung der Landesspiele 2021 hat das SOBW-Team mit folgenden Kolleg*innen Zuwachse bekommen:

Foto: privat

Dirk Siegel

Sport, Logistik und Sicherheit sind die Ressorts des 25-jährigen Junior-Projektleiters bei den Landesspielen 2021. Dazu gehört unter anderem die Abstimmung mit unseren Sportkoordinatoren, den Vereinen vor Ort und der Stadt Mannheim.

Weitere Aufgaben sind die Koordination der Logistik der verschiedenen Veranstaltungsstätten und die Erstellung eines Sicherheitskonzepts.

Vom 1. April bis 30. Juni hatte Dirk bereits ein Praktikum bei SOBW gemacht, um dort die Onlinewettbewerbe durchzuführen.

„Ich wünsche mir, dass die Landesspiele ein großes Fest werden, aber dennoch die Zeit bleibt, in Ruhe für jeden Athlet und jede Athletin da zu sein. Für mich spielt dabei die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle, sowohl für den Sport als auch für die Stadt Mannheim. Im Idealfall werden durch die Spiele neue inklusive Angebote in Mannheim entstehen“ beschreibt Dirk seine Vision der Landesspiele 2021.

Foto: privat

Laura Sporning
Die 29-Jährige studiert Soziale Arbeit in Freiburg und einen Bachelor in „Sport, Erlebnis und Bewegung“ an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie eine Ausbildung zur Erlebnispädagogin und Skilehrerin für Menschen mit Behinderungen gemacht. Bei den Special Olympics Landeswinterspielen 2019 in Todtnauberg war sie Assistenz der Projektleitung.

Bei den Landessommerspielen ist sie für die Organisation des Rahmenprogramms, und die Betreuung der Helfer*innen zuständig.

„Jedem die Chance geben, zu zeigen, was man kann“ ist ihre Motivation, sich bei SOBW zu engagieren.

Foto: SOBW

René Fleckenstein

Die Organisation und Betreuung von Veranstaltungen ist seit Mai 2020 seine Aufgabe in Vertretung von Nina Miketta, Projektleiterin der Landessommerspiele 2021 in Mannheim. Der 33-Jährige hat Sport, Erlebnis und Bewegung an der Deutschen Sporthochschule in Köln studiert, seinen Master in „Sporttourismus und Erholungsmanagement gemacht. Zudem ist er C-Trainer im Radsport. „Den Athleten faire und schöne Wettbewerbe schaffen, dabei den Spaß im Vordergrund sehen, aber eben auch das messen mit anderen. So kann jeder zeigen, was ihn ihm steckt,“ ist seine Motivation für seine Tätigkeit bei SOBW.

Foto: privat

Fridolin Gold

Der 25-jährige Sportwissenschaftler mit Wohnsitz in Freiburg ist Ansprechpartner für die begegnungstage im und durch Sport. Bei SOBW hat er bereits bei den Landeswinterspielen 2019 in Todnauberg unterstützt und in Freiburg einen Aktivtag im Klettern als Schnupperangebot für Menschen mit geistiger Behinderung organisierte. „Durch meine Arbeit bei SOBW möchte ich Menschen mit geistiger Behinderung zu mehr Teilhabe in unserer Gesellschaft bzw. im Sport verhelfen und damit die Inklusion vorantreiben“, beschreibt Fridolin Gold seine Motivation, die Planung und Organisation der Begegnungstage für SOBW zu übernehmen.

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