08.05.2018 09:50 Uhr

Unified Basketball vorgestellt

Harald Spaniol und Martin Hötzl von den Bruckberger Heimen der Diakonie Neuendettelsau referieren beim bundesweiten Schulsportsymposium des Deutschen Basketball Bunds am 6. Mai 2018 in Frankfurt am Main.

Harald Spaniol (li.) und Martin Hötzl waren als Workshop-Referenten zum Thema Unified Basketball beim Deutschen Basketball Bund zu Gast (Bild: Bruckberger Heime)

Inklusionslandkarten, Teilhabeplanungen, Inklusionsindex: seit vielen Jahren beschäftigen viele dieser Stichwörter die Praktiker der Behindertenhilfe bei der Umsetzung der seit dem 03.05.2008 in Deutschland in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtkonvention. Vor allem Schulen sehen sich hierzu einer großen Herausforderung ausgesetzt. Wie können inklusive Lernarrangements etabliert und umgesetzt werden? Auch Sportvereine und Sportverbände beschäftigen sich mit dieser Thematik. Für den Schulsportreferenten des Deutschen Basketball Bundes, Tim Brentjes, wird dies immer konkreter: „Wir sind als Verband mit vielen unserer Trainer in Schulen, betreuen dort Basketball AGs und bieten auch mit unserer „Mini Basketball Offensive“ Schulprojekte an. Immer wieder sprechen mich unsere Trainer darauf an, welche Herausforderungen es für sie bedeutet Kinder/Schüler mit Behinderung in diesen AGs zu betreuen und zu trainieren und da kommt Ihr mit Eurem Projekt ins Spiel“.

Brentjes spricht damit die Erfahrungen an, die Spaniol und Hötzl mit ihrem nun schon seit zehn Jahren andauernden inklusiven Kooperationsprojekt zwischen der Laurentius Realschule Neuendettelsau und den Bruckberger Heimen der Diakonie Neuendettelsau gesammelt haben. „Daher war es für mich keine Frage, Euch zu diesem Symposium einzuladen, denn ihr bietet genau das, wonach wir als Verband suchen“, so Brentjes weiter.

Harald Spaniol von der Laurentius Realschule Neuendettelsau und Martin Hötzl von den Bruckberger Heimen führten daher den Workshop „Inklusion am Beispiel Special Olympics Unified Basketball“ im Rahmen des Symposiums durch. Zwölf Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich zu diesem Workshop angemeldet. Weitere sieben andere Workshops standen noch zur Auswahl. Die Teilnehmer kamen zum Teil aus Schulen, Vereinen, Universitäten oder aber von Basketball Landesverbänden.

Spaniol und Hötzl stellten zum einen das Special Olympics Unified Sports Konzept vor und berichteten hierbei zusätzlich von zahlreichen Projekten aus dem gesamten Bundesgebiet und im Schwerpunkt von ihrem eigenen Projekt. „Wichtig war und ist es uns, die Möglichkeiten vorzustellen, welche die Unified Projekte bieten können und welche zahlreichen Möglichkeiten es zum Aufbau dieser Projekte gibt“ so Martin Hötzl.


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