07.11.2018 16:22 Uhr

Erfolgreicher Special Olympics Bayern Aktivtag beim TSV Grafing

Am 19. Oktober 2018 fand in der Christian-Sebald-Halle des Judo-Teams Grafing der Special Olympics Bayern Aktivtag Judo statt. Der Einladung von Special Olympics Bayern folgten 26 Teilnehmer. Interessierte Trainer und Funktionäre sowie G-Judoka aus dem Umland konnten das von den Geschwistern Alexandra Haban und Maximilian Sebald gezeigte direkt umsetzen, hatten viel Spaß bei der Bewegung und den judospezifischen Abläufen.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ein solches Inklusionstraining auf Anhieb so einfach und für alle Beteiligten zufriedenstellend umgesetzt werden kann; ich bin begeistert!“, so die anwesende Bürgermeisterin Angelika Obermayr. Die Teilnehmer hatten sichtlich Freude an der Veranstaltung. „Es läuft sehr rund!“, so der Vorstand des Vereins zur Unterstützung benachteiligte Judoka e.V. und Ressortleiter im Bayerischen Judoverband, Alwin Brenner.

Der Aktivtag entspricht einem normalen Trainingsablauf mit weiterführenden Informationen zum G-Judo und den Aktivitäten von Special Olympics Bayern. Mit von der Partie war der amtierende Europameister im G-Judo Samuel Dietz. Er wurde zusammen mit einer Vereinskollegin von den Sportfreunden Harteck München für die Special Olympics Weltsommerspiele 2019 in Abu Dhabi nominiert. Ebenso war der ehemalige Special Olympics Bayern-Athletensprecher und Vizeweltmeister im G-Judo Roman Peter auf der Judomatte anzutreffen. „Gemeinsam mit den Landesliga- und Bundesligakämpfern, Jugendlichen und den Vorständen auf der Matte; mehr Inklusion geht nicht!“, so eine Zuschauerin in der gefüllten Christian-Sebald-Halle.

Nach einer kurzen Pause und einem Fotoshooting mit dem aus Kufstein angereisten international renommierten IJF-Ehrenfotografen Baron Felix von Solemacher ging es in den zweiten Teil über. „Ich fotografiere auf Judo-Weltniveau und bereise viele Länder. Vor meiner Linse stehen Funktionäre, Politiker aus der ganzen Welt, sowie zuletzt der japanische Konsul, aber selten sehe ich eine solche Freude und harmonisches Miteinander wie bei den Aktivitäten der G-Judoka. Ich begleite diese Aktivitäten gerne!“, so der Baron. Nun durften die Teilnehmer ausgeruht weitere Judotechniken umsetzen und in den anschließenden Übungskämpfen auf dem Boden und im Stand an Ihren Partnern anwenden. „Nach dem Training ist vor dem Training.“ Nach diesem Motto verabschiedeten sich die Teilnehmer mit der für die japanische Sportart so typischen Verbeugung. „Jetzt weiß ich wo ich hin muss!“, so eine G-Judo Teilnehmerin, „Die Halle finde ich jetzt auch selbst, ist ja ein großes Schild dran!“. „Es freut mich, dass das Training so eine positive Resonanz bei allen Beteiligten und Zuschauern eingebracht hat. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!“, so die abschließenden Worte des Trainerduos. Dieser Tag war der Beginn der Inklusionsarbeit innerhalb der Judoabteilung des TSV Grafing. Das Angebot steht für alle offen.


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