03.08.2021 13:41 Uhr

Neu im Team: Peter Landisch ist Regionalkoordinator "Wir gehören dazu" in Bayern

Der neue Regionalkoordinator "Wir gehören dazu" in Bayern ist ein alter Bekannter. Mit Peter Landisch tritt ein SOBY-Urgestein und Gründungsmitglied des Landesverbands die Nachfolge von Franz Schlammerl an. Mit viel Expertise in der inklusiven Vereinsarbeit und umfassenden Kenntnissen der Strutkturen von Special Olympics ist Peter Landisch eine starke und erfahrene Verstärkung für das "Wir gehören dazu"-Team und für SOBY.

Wir stellen Peter Landisch ein wenig näher vor.

Der 55-jährige Köschinger ist begeisterter Tennisspieler und segelt so oft es möglich ist - am liebsten auf dem Meer. Während der Coronapause hat er zudem die Zeit genutzt, um sich ein paar Akkorde auf der Gitarre beizubringen, auch wenn dies laut eigener Aussage "niemand hören will". Peter Landisch war 10 Jahre im Vorstand von SOBY aktiv und darüber hinaus als Nationaler und Landeskoordinator der Sportart Tennis bei vielen Veranstaltungen engagierter Teil des Organisationsteams. 

 

Seit wann bist Du bei Special Olympics Bayern aktiv?
Ich bin bei SOBY seit es SOBY gibt, 2004. Ich habe bereits 2001 angefangen, mit Athleten Tennis zu spielen.

Wie bist Du zu Special Olympics Bayern gekommen?
Eine sehr gute Freundin und unsere Geschäftsstellenleiterin Manuela Brehmer haben mich überredet, SOBY zu starten und so war es dann auch: ich durfte 2004 gemeinsam mit 6 anderen Sportkameraden die Gründungsurkunde von SOBY unterschreiben.

Du bist als Regionalkoordinator für das Projekt „Wir gehören dazu“ in Bayern verantwortlich. Was reizt Dich an diesem Projekt?
Die tolle Idee, Athletinnen und Athleten, die das möchten, den freien Zugang zu Sportvereinen zu ermöglichen. Mir ist bewusst, das wird nicht immer leicht sein, aber versuchen muss man es. Christoph ist ein Tennisspieler, den ich schon sehr lange begleite, er war der erste, den ich zu einem Verein gebracht habe. Er fühlt sich dort pudelwohl und ist von allen akzeptiert und aufgenommen. Ich möchte das so oft es geht wiederholen.

Welchen Stellenwert hat der Sportverein für die Inklusion in Bayern?
Inklusion muss und wird über kurz oder lang in allen Lebensbereichen selbstverständlich sein. Im Freizeit- und Sportbereich sollte dies am einfachsten gelingen. Der Verein ist die Keimzelle des Sports. Folglich sehe ich den Sportverein als ersten Partner, wenn es darum geht, Athletinnen und Athleten Zugang zu allen Sportarten zu bieten, die sie gerne ausprobieren möchten.

Welche Ziele hast Du im Projekt?

Menschen zueinander zu bringen, die bis jetzt noch keine Vorstellung davon hatten, wie befriedigend gemeinsames Sporttreiben sein kann.



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