15.10.2021 14:01 Uhr

Ein Bogenturnier der besonderen Art

Am 25. September 2021 fand zum wiederholten Male das Bogenturnier der Herzogsägmühler Bogenschützen für Menschen Handicap statt. Über 30 Bogenschützinnen und Bogenschützen gingen beim Turnier an den Start. Dabei ist das Bogenschießen eine Sportart für Körper und Geist. Es geht um Körpergefühl und Achtsamkeit.

Das Bogenturnier beinhaltet zwei Wettbewerbs-Kategorien: der sogenannte FITA-Teail und der 3D-Parcours. Doch bevor die Teilnehmenden in den Wettbewerb starteten, fand das Einschießen auf dem Scheibenplatz statt.

Der FITA-Teil des Wettbewerbs findet auf dem Scheibenplatz statt.Hier gilt es, auf eine Distanz von ca. 15m die Zielscheiben mit einem Durchmesser von 60 cm möglichst in der Mitte zu treffen. Die Teilnehmenden müssen dabei zehn Mal drei Pfeile schießen. Die Schützinnen und Schützen können somit ein maximales Ergebnis von 300 Ringen erreichen. Ringzahlen von 230 bis 250 Ringen sind bei den geübteren Schützinnen und Schützen durchaus im Bereich des Möglichen.

Der zweite Teil ist der 3D-Parcours. Die Bogenschützen Herzogsägmühle verfügen über ein sehr großes, am Hang liegendes Waldgebiet. In diesem Waldgebiet befinden sich mehr als 50 Tierfiguren. Durch die Hanglage und die teils üppige Vegetation gestaltet sich der Parcours als durchaus anspruchsvoll. Aufgrund der Gruppeneinteilung waren mindestens zwei oder mehr Gruppen im Parcours unterwegs. Die Gruppenführer der Bogeschützen Herzogsägmühle, die die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer im Parcours begleiteten, achteten selbstverständlich sehr genau auf die Einhaltung der strengen Sicherheitsbestimmungen genau darauf achtet, dass die strengen Sicherheitsbestimmungen stets eingehalten werden.

Für die Schützen mit Handicap wurde jedoch auf die besonders schwierigen Passagen im Parcours verzichtet, nicht jedoch auf schwierige Ziele. So galt es beispielsweise, einen Rothirsch von einer Anhöhe herab auf eine Entfernung von ca. 50 Metern zu treffen. Die Schwierigkeit hierbei war der vorhandene „Schießkorridor“ welcher zum Teil nur ca. 3 Meter breit war. Jeder Schütze, der den Hirsch trifft, wird in die Gilde der „Hirschsteinträger“ aufgenommen, eine besondere Auszeichnung der Herzogsäg-mühler Schützen.

Neben den Herzogsägmühler Bogeschützen war unter anderem auch die Bogengruppe der Lebenshilfe Hof, die den Bogensport in Kooperation mit der Bürger- und Schützengesellschaft 1823 Naila e.V. ausübt, beim Turnier mit dabei. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit großem Ehrgeiz und Freude dabei. SOBY dankt dem Ausrichter und allen teilnehmenden Mannschaften für dieses tolle Turnier.



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