16.05.2022 15:06 Uhr

Neu bei SOBY: Frank Schuck

Frank Schuck ist das neueste Team-Mitglied der SOBY-Geschäftsstelle. Seit dem 1. Mai 2022 arbeitet er im Projekt "Zusammen inklusiv / Host Town Program". Frank Schuck ist 34 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Augsburg. Zu seinem Arbeitsbeginn stand uns der Sportwissenschaftler zu einem Gespräch zur Verfügung.

Lieber Frank, herzlich Willkommen bei Special Olympics Bayern. Seit dem 1. Mai 2022 bist Du als Mitarbeiter im Projekt „Zusammen inklusiv / Host Town Program“ zum Team von SOBY gestoßen. Wie bist Du auf SOBY aufmerksam geworden?

Die Ausschreibung für die Projektstelle habe ich im Internet gefunden. Als ich dann die Begriffe „Inklusion“, „Sport“ und „World Games“ gelesen habe, wusste ich sofort, das könnte was für mich sein! Ich habe gleich bei Manuela Brehmer angerufen und wollte mehr über das Projekt und SOBY wissen. Bis dahin kannte ich SO nur vom Hörensagen. Aber das hat sich ja jetzt schnell geändert – sehr zu meiner Freude!

 

Erzähl uns bitte ein wenig über Dich. Was machst Du gerne in Deiner Freizeit?

Ich bin gerne und möglichst oft Draußen in der Natur unterwegs. Ob zu Fuß oder mit dem Rad, die Bewegung an der frischen Luft gibt mir Kraft und Ruhe. Außerdem verbringe ich natürlich viel Zeit mit meiner wunderbaren Familie. Auch die Musik hat in meiner Freizeit einen hohen Stellenwert. So singe ich unter anderem in einem Vocal-Ensemble. Und wer mal Lust auf eine Partie Schach hat, kann sich auch gerne bei mir melden…

 

Du bist Sportwissenschaftler, hast in der Sportartikelindustrie, aber zuletzt auch als persönliche Assistenz eines Menschen mit Behinderung gearbeitet. Welche Erfahrungen aus diesen beiden Bereichen bringst Du in Deine neue Stelle ein?

Meinen sportwissenschaftlichen Hintergrund sehe ich als Fundament für die neue Stelle. Als Persönliche Assistenz habe ich einen jungen Mann mit einer Muskelerkrankung begleitet. Außerdem war ich als Arbeitsassistenz für eine blinde Sozialpädagogin tätig. Eine Arbeit ganz nahe am Menschen und seinen individuellen Bedürfnissen. Hier durfte ich erfahren, was es bedeutet, Inklusion zu leben. Und diese Erfahrungen motivieren mich für die Arbeit bei SOBY.

 

Welchen Stellenwert hat die Inklusion im Sport für Dich?

Jeder Mensch sollte einen barrierefreien Zugang zum Sport haben. Und zwar zu dem Sport, den Sie oder Er gerne ausüben möchte. Hier gibt es noch einiges zu tun. Denn der Sport hat ein sehr großes Potential für Inklusion. Sport schafft Begegnungen, er verbindet. Dabei können „Barrieren in den Köpfen“ überwunden werden.

 

Welche Ziele hast Du für das Host Town Program in Bayern?

Meine Vision ist es, dass die Host Town Tage in den Köpfen der Menschen etwas anstoßen. Auf dem Weg dahin will ich die Gastgeber-Kommunen begleiten. Netzwerke sollen entstehen bzw. ausgebaut werden. Vereine, Organisationen, Athleten und Ihre Angehörigen etc., Alle sollen an einen Tisch gebracht werden und „voneinander wissen“. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.

 

Welche Chancen bietet das Projekt „Zusammen inklusiv“ langfristig für die Entwicklung inklusiver Angebote in den beteiligten Kommunen?

Im Host Town Program steckt ein enormes Potential. Durch die Projekte in den Kommunen werden die Strukturen für Inklusion vor Ort weiter ausgebaut, neue Kontakte und Kooperationen entstehen. Außerdem werden sich während der Host Town Tage viele Menschen mit und ohne Handicap begegnen. Und Begegnung ist der Schlüssel zu Inklusion.

 

Welche Überschrift würdest Du gerne über das Projekt „Zusammen inklusiv“ lesen?

„Gemeinsam Verschieden – Ganz Bayern ist im Special Olympics Fieber“



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