Special Olympics Berlin veranstaltete am vergangenen Wochenende ein inklusives Turnier in der City West.
Der Spaß und die Freude am Basketball waren allen Spielerinnen und Spielern auf dem Pop-Up-Court am Breitscheidplatz in Charlottenburg-Wilmersdorf anzusehen. Special Olympics Berlin (SO Berlin) hatte am vergangenen Sonnabend von 9 bis 16 Uhr zu einem Unified Basketball Turnier eingeladen.
Sportlerinnen und Sportler mit und ohne geistige Behinderung waren in gemischten Teams am Start und spielten jeweils zwei Mal 10 Minuten gegeneinander. Manches Mal mischte auch der Wind mit - und sorgte dafür, dass der eine oder andere gut geworfene Ball dann doch nicht im Korb landete.
Gespielt wurde auf einem temporären Basketballfeld - in den Farben Orange, Rot, Blau und Schwarz. Etliche Berlinerinnen und Berliner sowie Touristen blieben am Spielfeldrand stehen und applaudierten den Teams zu ihren sportlichen Leistungen.
„Unsere Idee, dass Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung gut zusammen spielen können, ist aufgegangen. Wir haben bei schönem Wetter eine tolle Stimmung erlebt. Das hat alles super funktioniert“, lautete die Bilanz von Anna Köbisch, Geschäftsführerin von SO Berlin.
An dem Turnier beteiligten sich inklusive Teams von Indiwi Sport Club (Berlin), Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung GmbH (BWB) und der Schloß Hoym Stiftung (Sachsen-Anhalt).
Die Unified Partnerinnen kamen von den Vereinen Alba Berlin, SV Neukölln 09, DBV Charlottenburg, Türkiyemspor Berlin, Freibeuter 2010, Köpenicker SV Ajax, Friedenauer TSC, Vereinigung Adler 1912, Weddinger Wiesel, Mitte Supersonics und Seitenwechsel Berlin.
„Das Turnier war eine sehr gute Werbung für inklusiven Sport. Wir sind der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die uns diese Veranstaltung innerhalb des Projektes Future League ermöglich hat, sehr dankbar. Unser Dank geht ebenso an die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, die den Platz anlässlich der Frauen Basketball WM in Berlin bereitgestellt hat“, ergänzt Anna Köbisch. Sie hofft darauf, dass nach diesem erfolgreichen Beispiel an möglichst vielen öffentlichen Orten der Stadt Möglichkeiten für inklusiven Sport geschaffen werden.
Text:
Hartmut Augustin




