Unter Anleitung der Trainerinnen und Trainer wurden handballerische Grundlagen vermittelt, gepasst, geworfen und mit viel Spaß am Spiel erste gemeinsame Handballerfahrungen gesammelt. „Es ging weniger um Regeln als um das gemeinsame Erleben“, betonte das Trainer*innen-Team. So stand das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt der Einheit. Sprachliche Barrieren spielten dabei kaum eine Rolle, denn der Sport sorgte für Verständigung auf seine ganz eigene Weise.
Zum Abschluss gab es viel Applaus von den Gastfamilien, die das Training begleiteten, Raum für Austausch und das Versprechen, die neu gewonnenen Freundschaften über den Tag hinaus fortzusetzen. Die Teilnahme am Handball-Training war Teil des Besuchs aus Tagawa, Japan, der jungen Menschen aus Japan ermöglicht, Kultur, Sport und Alltagsleben kennenzulernen. Organisiert wurde die gemeinsame Sporteinheit von Marcus Wehner, dem Sport-Vereins "Werder" von 1899 e.V und Special Olympics Bremen e.V. mit dem Ziel, den japanischen Schüler*innen den Inklusionsgedanken näher zu bringen.
Die Trainingseinheit zeigte eindrucksvoll, wie Barrieren im Sport spielerisch überwunden werden können. Die Jugendlichen erlebten, wie Inklusion im Sport funktioniert. Diese Erfahrungen nehmen sie mit in ihre Heimatstadt Tagawa, um dort den inklusiven Gedanken weiterzutragen und selbst zu Multiplikator*innen zu werden.







