Sonthofen und die Hörnerdörfer stellen sich vor

Als südlichste Stadt Deutschlands verbindet Sonthofen alpine Lage mit städtischer Infrastruktur. Verkehrsgünstig an Straße und Schiene gelegen, durchzogen von Iller und Ostrach und überragt vom Grünten, dem „Wächter des Allgäus“, ist die Stadt lebendig, offen und charmant. Sonthofen ist Kreisstadt, mehr noch Radstadt, Fairtrade-Stadt und Alpenstadt. Sie bietet kurze Wege, attraktive Einkaufsmöglichkeiten und ein starkes Vereins- und Kulturleben, das historische Orte modern zu bespielen weiß. In die Stadt hinein locken Gastronomie, Badewelt, Brauchtumsfeste und anspruchsvolle Kulturveranstaltungen; rund um die Stadt warten Wanderwege, Aussichtsberge und Naturerlebnisse darauf erkundet zu werden. Sport gehört ebenso zur DNA der Stadt: Neben klassischen Sportarten wie Eishockey und Fußball, Tennis oder Volleyball treffen auch Kletterer oder Sportschützen auf Gleichgesinnte. Der rege Zulauf belegt eine durchweg engagierte Nachwuchs- und Vereinsarbeit, die weit über den Leistungssport hinauswirkt.

Gleich südlich von Sonthofen liegen die Allgäuer Hörnerdörfer, namentlich Fischen, Obermaiselstein, Ofterschwang, Bolsterlang und Balderschwang. Dort, wo das Allgäu steiler wird, prägt eine hohe Alpdichte und die überaus artenreiche Kulturlandschaft im und um den Naturpark Nagelfluhkette das Bild. Der Tourismus ist vielfältig angelegt: vom naturnahen Familienurlaub über aktive Berg- und Wintersportangebote bis hin zum hochwertigen Rückzugsort im alpinen Luxussegment. Zwischen dem heilklimatischen Kurort Fischen und dem entschleunigten Balderschwang im Hochtal liegt viel traditionsreiche Gesundheitskompetenz in Sachen Kneipp, Kräuter und Achtsamkeit. Obermaiselstein und Bolsterlang wissen mit Geologie und Geschichte zu beeindrucken, Ofterschwang hat sich dem nachhaltigen Genuss verschrieben. Zusammen ergibt das eine perfekte, aber authentische, Kulisse für sanften Tourismus.

Sonthofen und die Hörnerdörfer bilden gemeinsam einen Raum, der im Kleinen das ganze Allgäu erzählt: Stadt und Land, Bewegung und Ruhe, Alltag und Rückzug. Historisch gewachsen ist hier ein Selbstverständnis, das Natur schützt und nützt und Individualität achtet. So ist Inklusion kein neues Schlagwort, man kennt sie als eine Haltung, die aus dem seit jeher familiären, generationenübergreifenden Leben und Arbeiten erwächst.


