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Auszeichnung mit "Der Ente" vom Verein Bremer Sportjournalisten e.V.

18.09.2025

Auszeichnung für "herausragende Öffentlichkeitsarbeit"

Mit einer großen Portion Überraschung und noch viel größerer Freude haben wir im August den Wanderpokal „Die Ente“ vom Verein Bremer Sportjournalisten e.V. für „herausragende Öffentlichkeitsarbeit“ im Rahmen der Landesspiele 2024 entgegen nehmen dürfen.

„Die Ente“ wird seit 1998 vom Verein an Bremer Sportgrößen, wie z.B. Willi Lemke vergeben und nun steht auch unser Name auf dem Sockel des Pokals. Es ist eine riesige Ehre für uns und unsere Arbeit und wir sind mächtig stolz. 

Wir werden den Pokal nun ein Jahr in unseren Ehren halten und einen Ehrenplatz in unserem Büro widmen.

Ganz ganz vielen Dank an den Verein der Bremer Sportjournalisten e.V. und Pascale Ciesla für diese Ehrung.

Hier geht es zum Bericht von Pascale Ciesla zur Auszeichnung.

Sechs Frauen und ein Hund - Special Olympics Bremen

Von Pascale Ciesla

Auch dieses Jahr verleihen wir die Ente – und die Preisträgerinnen sind sechs Frauen und ein Hund – oder auch: das Special Olympics Team Bremen.

Special Olympics ist die weltweit größte, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannte, Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung. In Deutschland sind bei Special Olympics rund 40.000 Menschen mit geistiger Beeinträchtigung in 16 Landesverbänden organisiert.

Einer dieser Landesverbände ist Special Olympics Bremen. Den gibt es bereits seit 2008. Sechs Frauen und ein Hund sorgen hier dafür, dass auch in Bremen, Bremerhaven und umzu Kinder und Erwachsene mit geistiger Beeinträchtigung durch nachhaltige Sportangebote, Training und Wettbewerbe Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben, durch den Sport körperliche Fitness aufbauen und Inklusion geschaffen wird.

Special Olympics Bremen ist ein gemeinnütziger Verein. Der Nachteil dabei ist – und das wissen nur ganz wenige - dass sie ein gemeinnütziger Verein und kein Verband sind, also nicht wie andere Sportorganisationen Geld aus dem Bremer Sporttopf bekommen. Deswegen ist viel Klinken putzen angesagt für Geschäftsführerin Christine Nienaber und ihr Team, um Gelder zu generieren, damit möglichst viel angeboten werden kann für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. In der Politik – dem Sportamt – wird aber trotzdem immer wieder mal versucht Aktionen zu bezuschussen, wie zum Beispiel das Host Town Programm 2023, als Bremen die USA vor den Weltspielen in Berlin drei Tage lang in Bremen zu Gast hatte und Bremen und Bremerhaven den Amerikanern mit einem Mega-Programm vorgestellt und nahegebracht hat.

Special Olympics Angebote gibt es bereits in zwölf Sportarten: Badminton, Boccia, Bowling, Fußball, Golf, Handball, Judo, Klettern, Leichtathletik, Radsport, Tischtennis, Schwimmen – teilweise auch als Unified Sport – wie etwa Handball, wo Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Handicap zusammen trainieren.

Und damit auch viele Leute davon wissen, gehört natürlich auch eine sehr gute Pressearbeit dazu. Und das machen Christine Nienaber, Susanne Jahn und Stine Holin mit drei weiteren Kolleginnen einfach hervorragend. Ob die dreitägigen Landesspiele im August letzten Jahres, jährlich diverse Aktionstage für inklusiven Sport oder auch als Bremen 2023 die USA als Host Town empfangen haben: Special Olympics Bremen hat organisiert, gemacht, getan – damit viele Menschen davon erfahren – damit wir Medienmenschen darüber berichten. Ihr drei habt mit eurem Team viel angeboten und Content geboten. Dadurch kann eine „Randgruppe“ der Gesellschaft - und das ist nicht despektierlich gemeint – immer wieder mal verdient im Mittelpunkt und im Fokus stehen. Dafür möchten wir euch vom Verein Bremer Sportjournalisten unsere Ente verleihen - als Auszeichnung für eure hervorragende Öffentlichkeitsarbeit.

Macht weiter so!

Quelle: www.sportpresse-bremen.de