Am Samstag konnten wir eindrucksvolle Beiträge im Bereich Streetdance, Ballroom, Performing Arts und Speciality erleben. Beim 6. Special Olympics Tanzturnier, veranstaltet zusammen mit dem Tanzclub Schwarz-Silber Halle e.V., gab es nicht nur ausdrucksstarke Tänze, sondern auch viel Emotionen und gelebte Inklusion.
Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung von Claudia Strech, Vizepräsidentin von Special Olympics Sachsen-Anhalt, sowie mit enthusiastischen Worten von Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle (Saale) und Schirmherrin des Events. “Ich finde das absolut fantastisch, wie viele heute hier sind und auch wenn es der Anerkennungswettbewerb ist und somit eine größere Herausforderung, gehört der Spaß ja natürlich auch dazu.” (Katharina Brederlow). Nach dem Athleteneid, gesprochen von Athletensprecher Paul Rürup, und dem feierlichen Einzug der Special Olympics Fahne starteten die ersten Solo-Auftritte.
Beeindruckende Solo-Performances und erfolgreiche Paare, Duos und Teams
Bei den Solo-Performances konnten sich einige Tänzer*innen die Goldmedaille sichern – bei der Siegerehrung standen sie vor Freude und Erleichterung kaum noch auf den Beinen. Einen besonders gefühlvollen Ballroom-Tanz zeigten Toni Behrens und Lena Schwertfeger von der Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg. Zu dem vom Publikum leise mitgesummten Frozen-Titel holten auch sie die Goldmedaille. Lea Kopitzki und Clara Herrmann vom TC Schwarz-Silber Halle e.V. räumten sogar doppelt ab: Einmal als Duo Unified und zusammen mit den Tiny Twisters im Team Unified. Eine löwenstarke Performance zeigte auch die Gruppe Tanztreff des Gastgebers TC Schwarz Silber Halle e.V. – bei der Siegerehrung flossen hier viele Freudentränen, begleitet von ausgelassenem Jubelgebrüll.
Dank und Abschluss
Zum Abschluss gab es ein großes Gruppenfoto und Dankesworte an alle Ehrenamtlichen, besonders an Anika Schicke, Trainerin und Organisatorin. Besonders passend: Das Tanzturnier fiel auf den Welttag des Downsyndroms, dessen Motto „Gemeinsam statt einsam“ die Bedeutung von Vielfalt und Inklusion unterstrich. Er zeigte eindrucksvoll, wie viel Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam erreichen können. Erschöpft, aber glücklich, fuhren die sieben Delegationen aus Sachsen-Anhalt, zwei sächsische Delegationen und die Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern heim – mit vielen neuen Eindrücken und unvergesslichen Erinnerungen.
Wir bedanken uns recht herzlich beim TC Schwarz-Silber Halle e.V. für die fantastische Mitorganisation und den reibungslosen Ablauf.

