Es fand am 1. Juni das jährliche Fußballturnier für Unified Mannschaften und Traditional Mannschaften von Special Olympics Hamburg statt. Ausgetragen wurde die Veranstaltung auf der Sportanlage des SC Alstertal-Langenhorn. Die Spielzeit betrug je Partie 10 Minuten mit einer Pause von zehn Minuten. Es wurde je Spiel auf dem halben Spielfeld gespielt.
Das Turnier wurde um 10:30 Uhr angepfiffen. Das Wetter war sehr sommerlich warm und alle hatten Spaß und Freude beim Kicken. Ich Nikolai war als Reporter beim Turnier dabei, um darüber zu berichten. Mein Eindruck war, dass die Veranstaltung kaum besucht war. Seit den Special Olympics Weltspielen in Berlin 2023 ist die Wahrnehmung bei Menschen mit Beeinträchtigungen stark gesunken nach meiner Meinung nach. Ich merke es daran, dass die Veranstaltungen kaum besucht sind und es wenig über Menschen mit Behinderungen berichtet wird. Das finde ich sehr schade und muss schnell geändert werden.
In der Gruppe der Unified Mannschaft hat sich der Freizeitclub Hammer I aus Kiel mit einem 2-0 gegen die Seevekicker, einem 1-0 gegen die Lebenshilfe Seelze und einem 3-0 gegen Freizeitclub Hammer II durchgesetzt. Die Freude über den Erfolg war beim Freizeitclub riesengroß. Erst jubelten die Spieler als Fan über den Aufstieg von Holstein Kiel in die Bundesliga und dann freuten sie sich über den Turniersieg. Sie jubelten auf dem Platz und klatschten sich ab. In der Freizeit spielen die 30 Spieler Fußball mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammen. Sie trainieren einmal in der Woche, donnerstags von 16 Uhr bis 18 Uhr. Der Spieler Felix betont: „Mir macht es Spaß, die Freude bei allen Menschen zu sehen, Begeisterung für den Sport zu entwickeln. Gemeinsam zu spielen und Erfolgserlebnisse für alle Fußballspieler zu sehen und zu haben.“
In der Gruppe der Traditional Mannschaften verteidigte der Bramfelder SV den Titel durch ein 2-0 gegen Harburger TB II, ein 3-0 gegen ISV Alsterdorf und ein 3-1 gegen Harburger TB. Der Fußballspieler Benjamin von den Unified Mannschaft Bramfelder SV spielt seit vielen Jahren Fußball. Er sagt, für ihn ist Fußballspielen im Sport „neue Energie und Spaß haben untereinander, einfach neue Leute kennenlernen.“ Wichtig ist die Inklusion im Sport, dass Menschen gleichberechtigt Sport treiben können, betont Benjamin: „Das Miteinander, keiner wird ausgegrenzt, alle werden gleichbehandelt. Jeder kriegt die Chance, die er bekommt.“
Um 16 Uhr wurde die Siegerehrung auf dem Fußballplatz ausgetragen. Die Medaillen wurden vom ersten bis zum dritten Platz vergeben. Es wurde dort gejubelt und getanzt. Die anderen bekamen eine Schleife umgehängt. Während der Siegerehrung wurden gemeinsame Gruppenfotos gemacht. Die Medaillengewinner gingen fröhlich gelaunt nach Hause, während diejenigen, die eine Schleife bekommen hatten, enttäuscht über den nur vierten und fünften Platz waren.
Ich finde, das Turnier ist erfolgreich zu Ende gegangen, alle hatten Freude beim Fußballspielen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass mehr die Veranstaltung besuchen und mehr über Menschen mit Beeinträchtigungen berichtet wird. Auf das Turnier 2025 freue ich mich schon, um die Fußballer über Inklusion und Teilhabe zu befragen. Allen Mannschaften wünsche ich weiterhin viel Spaß und Erfolg.