Die Sportart Floorball wurde dort ausgetragen bei den Spielen in Oberhof.
Floorball ist eine Sportart aus Hockey und Eishockey. Sie wird als Wintersport betrieben, da sie Änlichkeiten mit Eishockey aufweist. Wie beim Eishockey befindet sich das Tor auf dem Spielfeld, wodurch es möglich ist, sich hinter dem Tor zu bewegen. Es wird gespielt wie beim Hallenhockey in einer Halle. Das Spielfeld hat eine Größe von 24 m x 14 m und ist von einer 50 cm hohen Bande umgeben. Es wird mit einem Kunststoff-Schläger und einen Plastik-Kugel gespielt. Bei den Traditional Spielen wurde gespielt mit Vier Feldspielern und einen Torwart. Wenn Unified Spiele stattfinden, sind fünf Feldspieler auf dem Spielfeld. Die reguläre Spielzeit beträgt 2 x 15 Minuten mit einer 5-minütigen Pause. Gewonnen hat die Mannschaft, die die meisten Tore erzielt hat. Bei einem Unentschieden gibt es eine dreiminütige Verlängerung. Wenn es immer noch keinen Sieger gibt, wird der Sieg im Penaltyschießen ermittelt.
Es haben dort traditionelle Mannschaften teilgenommen, in denen Menschen mit Behinderung in einer Mannschaft spielten: Rostock IT, Diakonie Lübeck, Special Olympics Saarland Sportverein e.V., Lakomy Schule, Biedersberger Pumas, Schule zum Broch, Sportbund DJK Rosenheim, Glückstädter Werkstätten, Eichsfelder Werkstätten und Regenbogenschule Emmersweiler.
Dort nahmen auch Unified-Mannschaften teil, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenspielen. Teilgenommen haben die Unified-Mannschaften: Stockenten Merkendorf Hamburger Lebenshilfe Werk, Halle Saalebiber und Special Olympics Österreich. Ich habe die Unified-Sportler Jasmin, die seit vier Jahren Floorbal spielt, und Michel der seit Sechs Jahren Floorball spielt, von der Hamburger Lebenshilfe zum Unified Sport befragt. Michel sagte: Es macht Spaß hier zu spielen, und macht überhaupt keinen Unterschied, ob hier Menschen mit Beeinträchtigung spielen, weil jeder Floorball spielen kann. Das ist eine tolle Gesellschaft. Jasmin betonte: „Heute ist unser Ziel Gold zu gewinnen und uns dann für Turin im nächsten Jahr zu qualifizieren. Deswegen sind wir hier“.
Um sicherzustellen, dass fair gespielt wird und sich alle an die Regeln halten, gibt es einen Spielbeobachter. Der Spielbeobachter Kevin Struß kümmert sich darum, dass das Unified Sport richtig umgesetzt wird. Er sagte mir, es wird hier teilweise fair gespielt beim Floorball, während unfairer Wettbewerb nur selten vorkommt. Das Besondere an diesen Wettkämpfen ist, dass es nicht darum geht, gegeneinander anzutreten, sondern miteinander Sport zu treiben.
Die Inklusion spielt bei den Spielen eine wichtige Rolle, da Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt gestellt werden und Barrieren abgebaut werden sollen.
Kevin betont die Bedeutung von Inklusion im Sport: „Inklusion im Sport ist, wenn alle mitmachen und wenn keiner ausgeschlossen wird. Wenn alles so sein können, wie sie wollen, das ist für mich Inklusion“. Ich Sachen Inklusion müsste sich noch einiges verbessern so Kevin „Die Barrieren muss man Öffentlich machen sei es im Beruflichen Inklusion und sei es hier bei den Wettbewerben“. Er hat eine bestimmte Vorstellung von Special Olympics, sagt Kevin: „Für mich ist Special Olympics eine Bewegung, die durch die ganze Welt geht und was Größeres wo Inklusion tatsächlich gelebt wird, ist Special Olympics. Es gibt nichts Größeres als Special Olympics, wen es um das Thema Inklusion geht“.
Bei den Traditional Wettbewerben in Erfurt erreichte die Mannschaft Rostock IT den ersten Platzt. Sie haben sich durch gesetzt durch ein 8:3, 7:3 und 6:0. Es erreichte den zweiten Platz die Mannschaft des Saarland Sportverein e.V. und Lakomy Schule wurde dritter. Bei den Traditional Wettbewerben in Weimar wurde die Mannschaft der Diakonie Lübeck Erster. Durch ein 5:2, 5:1, 3:2 und 4:0 haben sie das Turnier gewinnen können. Auf dem zweiten Platzt wurde Biedersberger Pumas und der Schule zum Broch landete auf den dritten Platz.
In Oberhof bei den Traditional Wettbewerben hat die Mannschaft Sportbund DJK Rosenheim den ersten Platzt erreicht. Sie haben sich durch ein 9:2, 10:3, 6:4 5:4, 9:5 und 8:6 den Sieg geholt. Die Glückstädter Werkstätten wurden Zweiter, auf dem dritten Platz landeten die Eichsfelder Werkstätten, Vierter wurde die Regenbogenschule Emmersweiler.
Die Hamburger Mannschaft Stockenten Merkendorf von der Lebenshilfe hat den Unified Wettbewerb gewonnen, durch ein 3:2 gegen Halle Saallebiber und mit ein 2:1 nach Verlängerung gegen Special Olympics Österreich. Den zweiten Platz belegten die Halle Saalebiber und den dritten Platzt erreichte Special Olympics Österreich.
Die Siegerehrung fand am letzten Tag der Spiele in der Sporthalle von Oberhof statt. Dort war es eine Homonische Atmosphäre als die Mannschaften ihre Medaillen und Teilnehmerschleifen in Empfang genommen haben. Während der Siegerehrung wurde feierlich gesungen die Hymne “Ich gewinn, ich gewinn, egal ob ich Letzter, Zweiter oder Erster bin!”. Es waren ringsherum strahlende Gesichter zu sehen, die ihren Sieg gefeiert haben und andere waren enttäuscht das sie nicht gewonnen haben oder eine Medaille nach Hause genommen haben.
Die Special Olympics Winterspiele in Thüringen sind mit einer Abschlussfeier am Abend in Oberhof und dem Erlöschen der Flamme erfolgreich zu Ende gegangen.
Auf das nächste Special Olympics Event könnt ihr euch schon freuen. Die Winter Weltspiele finden in Turin vom 8. März bis zum 17 März im nächsten Jahr statt.
Alle Ergebnisse und Berichte können sie auf der Website von Special Olympics Deutschland und in der App Special Olympics Thüringen gelesen werden.