Seit ich ein Jugendlicher bin, bin ich sportbegeistert. Ich schaue gerne Fußball, Handball und Tennis. Ich bin ein Fan davon, weil ich es faszinierend finde, wenn es im Wettbewerb um etwas geht. Ich finde es spannend, welche Mannschaft gewinnt, wenn eine Mannschaft beim Fußball und Handball Tore erzielt. Die Atmosphäre in den Stadien gefällt mir, wenn die Fans Stimmung erzeugen.
Ich bin Sportjournalist, weil ich gerne über Sportveranstaltungen Interviews führe und Artikel schreibe. Besonders gerne berichte ich über den Behindertensport, wie beispielsweise die Special Olympics in Deutschland. Diese Veranstaltung ist für Menschen mit einer Lernbehinderungen und Mehrfachbehinderungen weltweit von großer Bedeutung, weshalb ich sie gerne thematisiere. Ich kenne mich mit dem Thema Inklusion und Teilhabe gut aus, weil ich selber eine Behinderung habe. Andere Journalisten haben mir gesagt, dass ich andere Fragen stelle und daher besondere Antworten bekomme. Beim Tagesspiegel und beim Blog Special Olympics Hamburg schreibe ich eine Inklusive Kolumne über Behindertensport, Inklusion und Teilhabe. Meine Artikel können beim Tagesspiegel unter dem Suchergebnis der Kolumne „Inklusiv“ von Nikolai Prodöhl gelesen werden.
Ich arbeite in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Dort bekomme ich Unterstützung bei der Arbeit und habe einen geschützten Arbeitsplatz. Ein geschützter Arbeitsplatz bedeutet für mich, dass ich ohne Leistungsdruck arbeite und nicht entlassen werden kann. Damit mein Lebensunterhalt gesichert ist, habe ich Anspruch auf Sozialleistungen, wie die Grundsicherung.
Ich habe es nicht einfach, ein Sportreporter zu sein und von Sportevents zu berichten. Wenn meine Berichterstattung bezahlt wird, darf ich das Honorar nicht behalten. Es wird mir von meiner Grundsicherung abgezogen. Ich muss deshalb immer besonders genau schauen, wer für mich die Fahrt und Unterkunft bei Sportevents bezahlt. Ich wünsche mir, dass ich dazu verdienen darf, um davon die Spesen und meine Ausrüstung selbst bezahlen zu können. Das hat was mit der Menschenwürde zutun.