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Ein Mann in schwarzem Sportoutfit mit Startnummer 1195 steht auf einem blauen Leichtathletikplatz und wirft mit voller Körperspannung ein blaues Wurfgeschoss. Er trägt eine Brille und wirkt hochkonzentriert. Im Hintergrund sind Teilnehmende und bunte Fahnen zu sehen.

Das Sportkonzept

Bei Special Olympics Hamburg kannst du Teil der Bewegung sein – als Athlet*in mit geistiger Beeinträchtigung oder als Unified Partner*in ohne Beeinträchtigung.

Der Einstieg beginnt meist im regelmäßigen Training – in einer von vielen Einzel- oder Mannschaftssportarten.
Für viele ist es ein großes Ziel, bei regionalen, nationalen oder sogar internationalen Wettbewerben dabei zu sein.

Mach mit – wir freuen uns auf dich!

Vier junge Menschen gehen gemeinsam über einen Sandplatz. Zwei Jungen in weißen T-Shirts mit blauen Einsätzen gehen vorne, einer davon führt einen weißen Blindenstock. Rechts läuft ein Junge in einem roten Überziehleibchen. Eine Frau im türkisfarbenen Shirt geht hinter den Jungen und begleitet sie. Alle tragen Event-Ausweise und wirken aktiv und fröhlich.

Mit Emotionen, Kraft und Ausdauer

Sport verbindet, Sport hält fit und gesund, Sport fördert das Selbstvertrauen sowie das Selbstwertgefühl! Die vielen positiven Eigenschaften des Sporttreibens stehen auch im Mittelpunkt des Sportkonzepts von Special Olympics, das vor allem die individuelle Leistungsfähigkeit der Sportler*innen berücksichtigt und ihnen die Möglichkeit gibt, unabhängig ihres Leistungslevels Sport zu treiben und an Wettbewerben teilzunehmen.

Das Sportkonzept von Special Olympics

Das Sportkonzept von Special Olympics Deutschland ermöglicht Sportler*innen aller Leistungsstufen faire und spannende Wettbewerbe. Es basiert auf dem Artikel I und den General Rules von Special Olympics International. Das Sportkonzept findet auch bei Special Olympics Hamburg Anwendung.

Die zwei zentralen Elemente des Sportkonzepts

Das Sportkonzept von Special Olympics ist elementaler Bestandteil der Arbeit von Special Olympics Hamburg. Auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstwahrnehmung durch den Sport spielen insbesondere die folgenden beiden Elemente des Sportkonzepts eine zentrale Rolle.

1. Klassifizierungssystem:
Das Klassifizierungssystem von Special Olympics ist der fundamentale Unterschied zu allen anderen Sportorganisationen. Es existiert keine defizitorientierte Einteilung anhand der Art der geistigen Behinderung, sondern berücksichtigt rein das Leistungsvermögen der Sportler*innen. Die Einteilung in homogene Leistungsgruppen erfolgt anhand festgelegter Kriterien (Leistungsvermögen, Alter, Geschlecht) Somit treten nur Athlet*innen, Teams bzw. Mannschaften mit vergleichbarem Leistungsniveau gegeneinander an und alle Teilnehmenden haben eine faire Chance, eine Medaille zu gewinnen. Dabei muss jede Gruppe aus mindestens drei und maximal acht Athlet*innen, Teams bzw. Mannschaften bestehen.

2. Prinzip des Aufstiegs:
Für die Teilnahme an SO-Veranstaltungen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, die durch das Prinzip des Aufstiegs geregelt werden. Regelmäßiges Training ist Voraussetzung, um bei regionalen SO-Veranstaltungen (z.B. Landesspiele & Winterspiele) teilnehmen zu dürfen. Jede*r Sportler*in muss sich zudem ein gewisses Maß an Wettbewerbserfahrung aneignen (Teilnahme an Anerkennungswettbewerben), bevor eine Teilnahme an Nationalen oder Welt Spielen möglich ist. Die beschriebenen Voraussetzungen müssen dabei in derselben Sportart erfüllt worden sein. Diese sportartspezifische Kontinuität ermöglicht de*r Sportler*in, sich auf eine Sportart und deren Wettbewerbsabläufe einzustellen sowie sich durch regelmäßige Trainings- und Wettbewerbsteilnahmen stetig zu verbessern.