02.03.2015 18:30 Uhr

Stocksport hat Premiere als Demonstrationssportart bei den Special Olympics Inzell 2015

In diesem Jahr hat der Stocksport seine Premiere als Demonstrationssportart bei Nationalen Winterspielen. Erstmalig wurde Stocksport bei den Winterspielen von Special Olympics Bayern 2014 in Lam ins Sportprogramm von Special Olympics aufgenommen.

Die Geräte beim Stocksport. (Foto: SOD)

Die Geräte beim Stocksport. (Foto: SOD)

„Beim Stocksport wird Inklusion gelebt. Einmal in der Woche trainieren Menschen mit und ohne Behinderung miteinander. Für beide Seiten ein großer Gewinn. Außerdem fördert der Stocksport die körperliche Koordination bei Menschen mit Behinderung in großem Maße“, sagt Franz Stenzel, zweiter Vorstand EV Kempten und Koordinator Stocksport. Der Arbeitsgruppe Stocksport gehören neben Franz Stenzel auch Ursula Kuntner (Jugendwartin im Deutschen Eisstock-Verband e.V.), Michael Taubmann (Geschäftsführung „Die Lebensgemeinschaft e.V. Münzinghof), Alexander Schäfer (Caritas-Werkstatt Pocking, Mannschafts-Weltmeister, Trainer) und Carsten Schenk (Sportkoordinator SOBY) an.

Was ist eigentlich Stocksport?

Stocksport ist, historisch betrachtet, dem Brauchtum zuzurechnen. Es ist ein alter Volkssport, der vermutlich im 13. Jahrhundert in Skandinavien entstanden ist. Er findet auf zugefrorenen Gewässern statt und wird ausschließlich im Winter ausgetragen. Stocksport ist ein Mannschaftssport: die Teams versuchen von der festgelegten Abspielstelle möglichst nahe an die Daube zu schießen, die vor Beginn einer Kehre auf das Mittelkreuz gelegt wird. Normalerweise besteht eine Mannschaft aus vier Spielern. Deren Ziel ist es, einen Stock der eigenen Mannschaft in Bestlage zu platzieren, also den Stock näher als der Gegner an die Daube zu bringen. Gewertet werden nur die Stöcke, die sich innerhalb des Zielfeldes befinden.



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