Beim Dankesabend überbrachten Staatsminister Joachim Herrmann, Erlangens Bürgermeister Jörg Volleth, Erwin Horak, Präsident von Special Olympics Bayern, Athletensprecher Max Kühnreich sowie Nina Özer, eines der Gesichter der Spiele, ihren Dank an die Erlanger Vereine. Ihr gemeinsamer Appell: Auch wenn die Landesspiele vorbei sind – ihre Wirkung soll bleiben.
Staatsminister Joachim Herrmann hob hervor, dass Sport weit mehr als ein Hobby sei: „Sport fördert Gesundheit, soziale Integration und persönliche Entwicklung. Sport verbindet Menschen mit und ohne Behinderung, baut Berührungsängste ab und stärkt das gegenseitige Verständnis.“ Die Special Olympics Landesspiele 2025 in Erlangen seien nicht nur sportlicher Wettkampf gewesen, sie hätten auch die Bedeutung des Sports als Brücke für gesellschaftlichen Zusammenhalt und als Motor für mehr Respekt und Teilhabe unterstrichen: „Wir haben unser Ziel, Menschen mit Behinderung sichtbar in die Gesellschaft zu integrieren und ihnen Teilhabe und Anerkennung zu ermöglichen, voll erreicht.“
Erwin Horak betonte die Bedeutung des Engagements der Erlanger Vereine: „Euer unermüdlicher Einsatz hat die Landesspiele überhaupt erst möglich gemacht. Ihr habt gezeigt, wie Sport Menschen verbindet und Chancen schafft. Ich hoffe sehr, dass die Spiele langfristig wirken – dass sich Vereine weiter für neue Angebote öffnen und dass Inklusion in Erlangen noch selbstverständlicher wird.“
Jörg Volleth, Bürgermeister Stadt Erlangen: „Die Landesspiele der Special Olympics Bayern in Erlangen haben gezeigt, was möglich ist, wenn Begegnung, Respekt und Begeisterung zusammenkommen. Doch dieser Spirit soll nicht mit dem Ende der Spiele verblassen, er soll in Erlangen weiterleben, im Alltag, in den Vereinen und in den Herzen der Menschen. Mein besonderer Dank gilt den Erlanger Sportvereinen, die mit ihrem Engagement, ihrer Offenheit und ihrer Unterstützung diese Spiele zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.“
Auch Athletensprecher Max Kühnreich fand klare Worte: „Die Landesspiele waren für uns Athlet*innen eine einmalige Veranstaltung. Wir haben uns überall willkommen gefühlt. Ich wünsche mir, dass alle künftigen Gastgeber und ihre Vereine genauso gastfreundlich und hilfsbereit sind.“
Mit dem Dankesabend setzte Special Olympics Bayern gemeinsam mit den Erlanger Vereinen ein Zeichen für nachhaltige Inklusion im Sport. Die Landesspiele haben mit rund 3.000 Gesamtteilnehmern gezeigt, wie viel möglich ist, wenn Vereine ihre Türen öffnen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Dieses Signal soll weiterwirken – in den Sporthallen, auf den Trainingsplätzen und in der gesamten Stadt.
Als Anerkennung erhielt jeder Verein einen eingerahmten Medaillensatz der Landesspiele. Die Auszeichnung symbolisiert das, was die Vereine möglich gemacht haben: sportliche Erfolge, Begegnungen auf Augenhöhe und echte Teilhabe für Athlet*innen mit geistiger Behinderung.
