05.06.2018 13:30 Uhr

Special Olympics: Die weltweite Bewegung feiert 50. Geburtstag

Vom 17. bis 21. Juli wird Special Olympics International (SOI) in Chicago das 50-jährige Bestehen feiern. Neben einem Unified Fußballturnier mit Sportlern aus der ganzen Welt stellt die traditionelle Entzündung der „Flamme der Hoffnung“ einen der Höhepunkte der Feierlichkeiten dar.

Special Olympics Gründerin Eunice Kennedy Shriver im Jahr 2003 inmitten von Athletinnen und Athleten

Special Olympics Gründerin Eunice Kennedy Shriver im Jahr 2003 inmitten von Athletinnen und Athleten

Special Olympics feiert 50. Geburtstag

Die Mutterorganisation von Special Olympics Deutschland, Special Olympics International (SOI), feiert 2018 ihren 50. Geburtstag. Der Einsatz, den Special Olympics seit fünf Jahrzehnten zeigt, hat Spuren hinterlassen: Die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung, die sich für ein Ende der Diskriminierung und für eine inklusive Gesellschaft einsetzt, ist mittlerweile in über 170 Ländern vertreten. Zu der Special Olympics Familie gehören weltweit mehr als fünf Millionen Athletinnen, Athleten und Unified Partner und über eine Millionen Coaches und Volunteers.

50 Jahre Special Olympics: Die Feierlichkeiten

Am 20. Juli 1968 fanden die ersten Special Olympics Spiele in dem Stadion Soldier Field in Chicago statt, in das Special Olympics zum 50-jährigen Jubiläum zurückkehrt. Doch schon im Vorfeld kommt es zu zahlreichen Veranstaltungen.

Bei den Special Olympics USA Games Anfang Juli in Seattle etwa nehmen mehr Unified Teams als je zuvor in der Geschichte der Organisation teil. Hier gehen Sportlerinnen und Sportler mit und ohne geistige Behinderung gemeinsam an den Start.

Von der Sportorganisation zur globalen Inklusionsbewegung

Doch neben den letzten 50 Jahren, in denen viel erreicht wurde, stehen vor allem die nächsten 50 Jahre im Fokus des Jubiläums. Special Olympics hat sich hohe Ziele gesteckt.

„Wir wissen aus erster Hand, wie die Special Olympics-Erfahrung und unsere Athletinnen und Athleten Menschen zusammenbringen und Grenzen überwinden. Es war noch nie wichtiger als jetzt, eine inklusive Revolution zu starten“, formuliert es Timothy Shriver, Chairman von Special Olympics International.

Zukünftig möchte die Organisation zur weltweiten Inklusionsbewegung werden, die neben dem Sport- und Gesundheitsbereich auch Veränderungen im Jugend- und Bildungssektor erreicht. Um diesem Ziel näher zu kommen, wird SOI das „Special Olympics Institute for the Unified Generation“ ins Leben rufen, das die Gründung von 40.000 Unified Schulen und Universitäten auf der ganzen Welt unterstützen soll.

Das Ziel: Special Olympics entwickelt sich von einer Organisation für Menschen mit geistiger Behinderung zu einer sozialen Inklusions-Bewegung, die von Special Olympics-Athleten geführt wird.

Weitere Informationen: 

Pressemitteilung SOI 

Special Olympics International 

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