11.05.2020 13:51 Uhr

Sport für Menschen mit Behinderung in besonderen Zeiten

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (5. Mai) verweist Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland (SOD), in einer Pressemitteilung auf die besondere und schwierige Situation von Menschen mit geistiger Behinderung in den Zeiten der Corona-Krise und fordert eine größere öffentliche Wahrnehmung dieser Problematik.

"Viele unserer Athletinnen und Athleten können zum Beispiel  derzeit ihrer Arbeit nicht nachgehen und auch keinen Sport betreiben. Sie gehören gesundheitlich zur Risikogruppe und haben oft große Schwierigkeiten im Umgang mit dieser besonderen Situation und die damit einhergehenden Veränderungen im Tagesablauf. Die Probleme von Menschen mit Behinderung spielen jedoch in der öffentlichen Wahrnehmung und den vielen Diskussionen um Corona eine viel zu geringe Rolle!"
Special Olympics Deutschland nimmt den heutigen Tag zum Anlass für praktische Hilfe und Orientierung und gibt seine "Handlungsempfehlungen & Praxisanregungen zum Sport für Menschen mit geistiger Behinderung" heraus. Sie richten sich vor allem an Betreuende und Trainerinnen und Trainer in den Mitgliedseinrichtungen, in Organisationen und Einrichtungen der Behindertenhilfe, aber auch direkt an die Special Olympics Athletinnen und Athleten und andere Menschen mit geistiger Behinderung. Sie vermitteln, dass Bewegung und Sport sowie mentale Stärke gerade in diesen Zeiten und unter den gegebenen Voraussetzungen wichtig sind und enthalten eine Vielzahl konkreter Anregungen, Übungshinweise und Links zu unterstützenden Websites und Materialien.

Link: SOD_Handlungsempfehlungen-Corona_Mai 2020


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