19.11.2021 19:26 Uhr

SOD Gremientagungen und Wahlen im Länderrat

Die SOD Gremiensitzungen des Präsidiums, des Länderrats und der Fachausschüsse Athletinnen und Athleten, Familien und Jugend fanden heute im digitalen Format statt. Wie die ursprünglich für morgen geplante SOD Mitgliederversammlung waren sie in dieser Woche pandemiebedingt als Präsenzformate abgesagt worden.

Die Mitgliederversammlung war auf das 1. Quartal 2022 verschoben worden.

Präsidiumssitzung

Das SOD Präsidium unter Führung von Präsidentin Christiane Krajewski befasste sich mit der aktuellen Corona-Situation, der Länderentwicklung und dem Vorbereitungsstand der Special Olympics World Games Berlin 2023 und der Nationalen Spiele 2022. Weiterhin widmete sich das Gremium einer Reihe übergeordneter Verbandsthemen, nahm Berichte aus dem Bereich Marketing/Kommunikation sowie Finanzen entgegen und fasste eine Reihe von Beschlüssen - u.a. die Einführung von Triathlon als offizielle Sommersportart von SOD.

Sehr erfreulich und von gesellschaftlicher Relevanz ist die große Resonanz von Kommunen auf die Nachhaltigkeits-Projekte LIVE von SOD und "170 Nationen - 179 inklusive Kommunen" des LOC, so die Einschätzung des SOD Präsidiums. 

Mark Solomeyer, Athletensprecher und Vizepräsident, berichtete über die Situation der Athletinnen und Athleten und betonte angesichts der angespannten Pandemie-Situation erneut die Bedeutung von Bewegung und Sport für Menschen mit Behinderung.

Länderratssitzung: Alexander Indermark zum Vorsitzenden gewählt

29 Teilnehmende, darunter Präsident*innen, Vizepräsidenten und Geschäftsstellenleiter*innen aus allen Landesverbänden sowie von SOD Präsidentin Christiane Krajewski, Bundesgeschäftsführer Sven Albrecht und Direktor Länderentwicklung Florian König nahmen an der digitalen Sitzung teil. Die Schwerpunktthemen reichten von Berichten aus den Ländern, Betrachtung des digitalen Klausurprozesses und Ergebnissen der Arbeitsgruppe Corona weiter über einen aktuellen Stand zu den Nationalen Spielen 2022 und den Weltspielen 2023 in Berlin.

Zu Beginn des Treffens wurde ein neuer Länderratsvorsitzender gewählt, da der bisherige Vorsitzende Frank Diesener, Präsident von Special Olympics Sachsen-Anhalt, aus beruflichen Gründen dieses Ehrenamt nicht weiterführen kann. Alexander Indermark, Präsident von Special Olympics Deutschland in Saarland, wird für die nächsten drei Jahre diesen Vorsitz übernehmen. Als stellvertretender Länderratsvorsitzender bleibt Prof. Dr. Burkhard Schappert, Präsident von SO Rheinland-Pfalz, im Amt.

Deutlich wurde der spürbare Optimismus unter den Anwesenden und eine insgesamt positive Entwicklung in den Landesverbänden, auch unterstützt durch die erfreulichen Entwicklungen im Host Town Program „170 Nationen – 170 inklusive Kommunen“.

Fachausschuss Familien

Der Fachausschuss Familie tagte heute zum zweiten Mal in Folge digital. Neben der Vorsitzenden des Fachausschusses Andrea Liebich, der stellvertretenden Vorsitzenden Claudia Raible sowie Kerstin Tack, die das Thema Familien-Services im SOD Präsidium vertritt, waren neun der zwölf SO Familienbeauftragen anwesend.

Es herrschte ein reger Austausch zu den diversen Tagesordnungspunkten, gemeinsam wurde zum Beispiel das Thema Familienmitgliedschaften beleuchtet und unter anderem darüber diskutiert, wie neue Familien für SO gewonnen werden können. Der SOD Familien-Services erfährt bereits für die Special Olympics Nationalen Spiele Berlin 2022 organisatorische Unterstützung aus dem lokalen Organisationskomitee der Weltspiele.

Familien-Manager Mark Bloemer stellte mit seiner Kollegin Anika Rothkegel (Senior Manager Protocol, Honored Guets & Family Services des LOC) das Konzept des Familienprogramms für Berlin 2022 vor. Darin sollen die Wünsche der Mitglieder des Fachausschusses berücksichtigt werden. 

Fachausschuss Jugend

Der FA Jugend hat sich in seiner Sitzung am Freitag insbesondere mit dem Umsetzungsstand des ersten SOD-Jugendsprechertrainings sowie den Planungen für einen Nationalen Jugendkongress (Arbeitstitel) beschäftigt.

Erfreulich waren insbesondere die Berichte der Jugendvertretungen aus Bayern und NRW, die mit tollen Projekten wie einem digitalen Jugendtreffen (Bayern) sowie inklusiven Ferienfreizeiten (NRW) Beispiele für andere LVs liefern, wie Jugendarbeit gelingen kann.

Noch nicht zufriedenstellend ist die Bewerbungslage hinsichtlich der deutschen Beteiligung am Regional Youth Leadership Summit von SOEE in Berlin 22. Hier appellieren wir dringend an die Landesverbände, jugendliche Tandems zur Bewerbung zu motivieren.


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