03.03.2018 10:36 Uhr

Jugend trainiert für Paralympics – Bundesfinale in Schonach

Sechs Förderschulen aus vier Bundesländern nahmen vom 25. Februar bis 1. März 2018 am Bundesfinale von Jugend trainiert für Paralympics (JtfP) in Schonach im Schwarzwald teil. Seit 2010 richtet die Deutsche Schulsportstiftung auch einen Wettbewerb für Förderschulen aus. Special Olympics Deutschland fungiert seit 2011 im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung als Projektpartner und ist maßgeblich an der Planung und Umsetzung der Bundesfinals im Herbst (Fußball) und im Winter (Skilanglauf) für Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung beteiligt.

Die Teilnehmer fanden trotz eisiger Temperaturen beste Wettbewerbsbedingungen vor, um den Sieger der Langlaufwettbewerbe der Schulen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung zu ermitteln.
Am ersten Wettbewerbstag fand die Klassifizierung im Einzelwettbewerb statt, bei dem jeder Schüler einen rund 1km langen Technikparcours durchlaufen musste. Anhand der dort erreichten Zeiten wurden die Leistungsklassen für den darauffolgenden Tag eingeteilt. Im Einzelfinale wurde der Technikparcours erneut durchlaufen, um anhand der Ergebnisse die ersten Punkte für die Schulen zu vergeben. Am letzten Wettbewerbstag standen die Staffelwettbewerbe auf dem Programm. Jede Schule hatte die Möglichkeit, eine Staffel bestehend aus drei Schülern zu bilden. Insgesamt musste ein anspruchsvoller, 2km langer, Rundkurs von jedem Schüler einmal absolviert werden. Die erzielten Punkte des Einzel- und des Staffelwettbewerbs wurden addiert, um die Platzierungen zu vergeben. Die Sieger des diesjährigen Bundesfinals sind die Schüler der Förderschule „Max Kästner“ aus Sachsen, die sich mit deutlichem Vorsprung vor die Zweitplatzierten der Franziskus-von-Assisi Schule Au am Inn aus Bayern und der Schule „An der Nassau“ aus Meißen setzen konnten.


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