11.02.2022 13:10 Uhr

Kooperation zwischen Special Olympics Deutschland und Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Im Kontext der sportbezogenen Entwicklungsarbeit wird Special Olympics zunehmend als wichtiger Akteur wahrgenommen. Das zeigt sich auch in der Kooperation von Special Olympics Deutschland und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Foto: Egzon Statovci

Das Bild zeigt den Athlet Leart Gashi und eine Mitarbeiterin des Basketballverbands, Artina Hasani während der praktischen Einheit. Foto: Egzon Statovci

Am 1. November 2021 startete das Projekt „Inklusion durch Sport“, welches von SOD umgesetzt wird und durch das GIZ-Globalvorhaben „Inklusion von Menschen mit Behinderung“ mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) finanziert wird. Die Projektdauer beläuft sich auf 8 Monate.

Das übergeordnete Ziel des Projektes ist es, die Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung durch Unified Sports® in Uganda und im Kosovo zu verbessern. Dies soll erreicht werden, indem Special Olympics Uganda und Special Olympics Kosovo befähigt werden, Unified Sports® in den Ländern weiterzuentwickeln. Außerdem sollen Schulen, Vereine und Verbände unterstützt werden Unified Sports® Angebote zu schaffen. Die Erfahrung und Expertise von SOD im Bereich Unified Sports® werden im Januar und Februar durch Workshops vermittelt. Gleichzeitig werden durch die Zusammenarbeit mit den SO Programmen die lokalen Bedarfe und Rahmenbedingungen berücksichtigt, um eine nachhaltige Entwicklung von Unified Sports® zu ermöglichen. Ein weiterer Fokus der Workshops ist die Umsetzung von COVID-19 Sensibilisierungsmaßnahmen im Sport mit Menschen mit geistiger Behinderung. 

Das Projekt leistet ebenso einen Beitrag zum Legacy-Programm der Special Olympics World Games 2023 in Berlin. Außerdem können die Special Olympics Programme durch die Vernetzung zum LOC in ihrer Vorbereitung auf die Spiele unterstützt werden.

Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeiter*innen von Special Olympics Europe Eurasia, Special Olympics Africa und dem GIZ Sektorvorhaben „Sport für Entwicklung“, die in der Planung und durch ihre fortlaufende Beratung eine entscheidende Unterstützung in diesem Projektvorhaben sind.

Im nächsten Newsletter werden wir einige Eindrücke aus den ersten Workshops im Kosovo und in Uganda mit euch teilen. Bei Fragen zum Projekt könnt ihr euch gerne an Tobias Antoni (tobias.antoni(at)specialolympics.de) wenden.



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