SOD Sportkonferenz 2019 tagte in Hannover

Am 27. und 28. April fand in Hannover die Nationale Sportkonferenz 2019 statt. Eingeladen waren alle Nationalen Koordinatorinnen und Koordinatoren der Sommer- und Wintersportarten sowie jeweils eine für den Sport zuständige Person aus jedem Landesverband.

Nach einem einführenden Impuls zu aktuellen Verbandsthemen durch die Mitarbeitenden aus der Bundesgeschäftsstelle stellte die Erste Vizepräsidentin, Brigitte Lehnert, den aktuellen Vorbereitungsstand und einen Ausblick auf die nächsten Schritte zu den Weltspielen 2023 in Berlin vor.

Im weiteren Verlauf der zweitägigen Sportkonferenz wurden in drei Workshoprunden grundsätzliche Inhalte zu den folgenden Themen erarbeitet und diskutiert:

- Der Fokus des Workshops zu den Themen Anerkennungswettbewerbe und Nominierungsrichtlinien lag zum einen auf den Inhalten des erarbeiteten Konzeptpapiers der Nominierungsrichtlinien, aber auch auf den für eine Umsetzung von Anerkennungswettbewerben notwendigen Veranstaltungsrichtlinien, welche bis Juli 2019 in allen Sportarten erarbeitet werden sollen. Weitere Themen wie die Ergebnisdarstellung in Anerkennungswettbewerben mit landesverbandsübergreifenden Kooperationen schloss die Diskussion in diesem Workshop mit ein.

- Im zweiten Workshop bestand die Möglichkeit, inhaltlich – aber auch kreativ – über Veranstaltungsformate der Zukunft zu diskutieren. Im Zuge der Rhythmusänderung der Nationalen Spiele wurde die Notwendigkeit herausgestellt, weitere Veranstaltungsformate zu entwickeln, die überregionale Wettbewerbsangebote für die Athletinnen und Athleten ermöglichen, Medienresonanz erzeugen und ggf. die Sponsorenakquise unterstützen. In diesem Workshop wurde die Möglichkeit geboten, mögliche Formate herauszufinden, Ideen zu entwickeln und sinnvolle Synergien von Sportarten, Inhalten oder Regionen zu erörtern.

- Der dritte Workshop thematisierte das vielschichtige Thema der Kommunikation. Die Weiterentwicklung, Professionalisierung und Bewältigung der vielfältigen Aufgaben in der Zukunft setzen eine sehr gute Kommunikation und Zusammenarbeit aller Beteiligten voraus. Dies betrifft die Zusammenarbeit verschiedener Ebenen: Bund – Land, Hauptamt – Ehrenamt, Ehrenamt national – Ehrenamt regional und viele mehr. Im Workshop wurden gemeinsam Kommunikationswege und -grundlagen erarbeitet, die idealerweise einen lückenlosen und transparenten Wissenstransfer ermöglichen. Ein Baustein dafür können die Qualitätsoffensiven in den Sportarten sein, deren sinnvolle Nutzung ein zusätzlicher thematischer Inhalt dieses Workshops war.

Mit über 50 Teilnehmenden stieß die Nationale Sportkonferenz 2019 auf große Resonanz. Im abschließenden Themen-Blitzlicht sowie in der Auswertung wurden die Inhalte noch einmal priorisiert, um gemeinsam die zum jetzigen Zeitpunkt wichtigen Grundlagen für die sportinhaltliche Weiterentwicklung von Special Olympics in Deutschland legen zu können.

Tom Hauthal 
Leiter Sport / Head of Sports 
Sportentwicklung, Internationales & Kooperationen


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